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6 (1888) Treiber - Zypen. Nachträge und Ergänzungen
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INGELS. ISRAEL.

war. Er hatte auch eine 2. Ausgabe von Jos. G uislain'sLe§ons orales sur lesphrenopathies" (2 voll., Paris 1880) veranstaltet. 6.

Iimocens, Des, s. D es I nnocens , Bd. II, pag. 164; Bd. VI, pag. 696.

Inosemzow, Fedor J., geb. 12./24. Febr. 1802, im Gouv. Kaluga alsSohn eines persischen Gefangenen, erhielt seine Erziehung in Charkow, wo derVater russischer Beamter geworden und wo er 1819 Stud. med. wurde. WegenStudentenstreiche wurde er zur Strafe 1821 als Mathematiklehrer in eine Kreis-schule des Kursk'schen Gouv. verschickt, konnte jedoch 1825 seinen Abschied alssolcher erhalten und seine Studien in Charkow fortsetzen, bis er 1828 den Arzt-grad erhielt und nach Dorpat in's Professoren-Institut gesandt wurde. Daselbstwurde er 1833 Dr. med. (Diss.:De lithotomiae methodo bilaterali). Nach einerStudienreise in's Ausland erhielt er 1835 die Professur der Chir. an der Univers.Moskau, woselbst er bis 1859 praktisch thätig war. 185862 gab er dieMos-kovskaja medizinskaja Gazeta" heraus. Er gehörte zu den beliebtesten undtüchtigsten prakt. Aerzten Moskau's und war ein vorzüglicher Lehrer, namentlichin seiner unentgeltlichen Privat-Poliklinik, die zahlreiche Schüler anzog. Populärbis auf die Gegenwart in ganz Russland sind die I nosemzow 'sehen Tropfen"gegen Diarrhoe und Cholera. Von seinen 38 Arbeiten wären zu erwähnen:DieStein-Operationsmethoden" (Wojenn. med. Journ.)Ueber zwei ohne Operationgeheilte fungusartige Geschwülste" (Sapiski Dubowizkawo 1845, dasselbe in Gazettem6dicale 1845 und v. W althek's und v. A mhon's Journ. 1845)Die pathol.anatom. Bedeutung der Cholera" (Sap. Dubow. 1847)lieber Abdominal-reizung" (Moskau 1852; bis 1860 4 Auflagen)Ueber die Bedeutung derUrina jumentosa" (Mosk. wratschebnaja Gazeta 1854)Ueber Erweichung derweissen Gehirnmasse und des Rückenmarkes in Folge von Magencatarrh" (Mosk.wrtschebn. Gaz. 1856)Die klinische Behandlung des Erysipel" (Mosk. med.Gaz. 1858)Ueber den innerlichen Gebrauch von Zinc. acetic. bei Krank-heiten, die von geschwächten Nerven abhängig" (Drug Sdrawija 1859)Chlor-wasser als Antiphlogisticum" (Mosk. med. Gaz. 1860)Ueber Behandlung derEpilepsie mit Convallariatinctur" (Ib. 1861)Ammon. hydrobromatum als bestesMittel bei Hautkrankheiten auf nervöser Basis" (Mosk. med. Gaz. 1865, Nr. 12).

Smejew, pag. 12627. 0. Petersen (St. Pbg.).

Iphofen, August Ernst I., zu Dresden, geb. zu Radeberg 22. Oct.1774, wurde 1804 zu Wittenberg mit der Diss.:De cretinismo" (4.) Doctorund verfasste die sehr geschätzte Schrift: Der Kretinismus .philosophisch undmedicin. untersucht" (2 Thle., Dresden 1817, mit 7 Kpf).

. Callisen, X, pag. 16; XXIX, pag. ISO. G.

Irenaeus Philalethes, Philoponus, s. V aughan, T homas , Bd. VI, pag. 74.

Isehomachus, s. H istomachus , Bd. VI, pag. 855.

Isla, Diaz de, s. D iaz de I sla , Bd. II, pag. 176.

^Israel, James I., zu Berlin, geb. daselbst 2. Febr. 1848, studirte inBerlin, als Schüler namentlich von v. L angenbeck und T raube , wurde 1870promovirt, ist seit 1880 dirig. Arzt der Chirurg. Abtheilung des israelit. Kranken-hauses zu Berlin. Literar. Arbeiten:Neue Beobachtungen auf dem Gebiete derMykosen des Menschen" (V jrchow's Archiv, LXXIV)Neue Beiträge zuden mykot. Erkrankungen des Menschen" (Ib.', LXXVIII)Einige Be-merkungen zu Herrn Ponfick's Buch, die Actinomykose des Menschen"(Ib., LXXXvTI) -Ein Schlusswort zur Geschichte der Actinomykose" (Ib.,LXXXVIII)Klinische Beiträge zur Kenntniss der Actinomykose desMenschen" (Berlin 1885)Erfolgreiche Uebertragung der Actinomykosedes Menschen auf das Kaninchen" (Centralbl. f. die med. Wissensch., 1883)Ein Beitrag zur Pathogenese der Lungenactinomykose" (v. L angenbeck's