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BURKART. — BÜRNS.
in Boppard a. Rh. und ist seit 1883, an Stelle des verstorb. Prof. Obebxier , Ober-arzt am Johannes - Hosp. in Bonn. Literar. Arbeiten: a) Physiologische:
„ Ueier den Einfluss des N. vagus auf die Athembewegungen" (Pflueger'sArchiv, I) — „Studien über die automat. Thätiglceit des Athemcentrums undüber die Beziehungen desselben zum N. vagus und anderen Athemnerven"(Ib. XVI) — „ Untersuchh. über Behinderung der Magenverdauung durchGalle" (Ib. I, II); — b) aus dem Gebiete der inneren Medicin: „Die chron.Morphiumvergiftung und deren Behandlung" (Bonn 1877); weitere Mittheilungenüber denselben Gegenstand in Deutsche med. Wochenschr. (1879, 83), Wiener med.Presse (1880), in besonderen Schriften (Bonn 1878; 1880; 1882) und in Volkmann'sSamml. klin. Vortr., 1884), ferner: „ Ueber Wärmeregulation und Fieber" (Deutschemed. Wochenschr., 1879) — „Zur Pathol. der Neurasthenia gastrica (Dyspepsianervosa)" (Bonn 1882) — „Zur Behandlung schwerer Formen von Hysterieund Neurasthenie" (Besprechung des Weir Mitohe ll 'schen Cur Verfahrens) ( Volk-mann's Samml. klin. Vortr., Nr. 245) — „Zur Behandlung der Hysterie undNeurasthenie" (Berliner klin. Wochenschr., 1886); — c) anat. Arbeit: Endigungender Nerven in den Tasthaaren der Säugethiere" (Med. Centralbl., 1870). Re( j
Burlet, Claude B. (s. Bd. I, pag. 626), starb 10. Aug. 1731.
Biogr. med. Ilt, pag. 89. — Nouv. biogr. gen. VII, pag. 849. G.
Burnet, Sir Thomas B. (s. Bd. I, pag. 626), geb. zu Edinburg, zwischen1630 und 1640, studirte und graduirte in Montpellier 1659, prakticirte in Edin-burg, wurde Leibarzt von Charles II. und der Königin Anna, erhielt 1691die Ritterwürde und soll 1715 gestorben sein.
Biogr. med. III, pag. 90 — Dict. hist. I, pag. 570. -— LeslieStephen, VII, pag. 408.
G.
Burnett, Waldo Irving B., amerikan. Naturforscher und Histolog,geb. als Sohn eines Arztes in Southborough, Mass., 12. Juli 1828, gest. in Boston1. Juli 1854, studirte unter Leitung seines Vaters, promovirte 1849, besuchteEuropa, wo er sich besonders dem Studium der Entomologie widmete, erkranktean Lungenschwindsucht, musste aus diesem Grunde wiederholentlich seinen Wohn-sitz wechseln und der Praxis in grösserem Umfange entsagen. Seinfe sehr werth-vollen Arbeiten sind in verschiedenen amerikan. Journalen publicirt. Sein Haupt-werk ist betitelt: „ The cell, its physiology, pathology, and philosophy as deducedfrom original observations, to which is added its history and criticism" (preis-gekrönt von der Americ. Med. Assoc.). Auch veranstaltete er eine amerikanischeAusgabe der „Vergleich. Anat." von v. Siebold und StanniüS.
New Americ. Cyclop. IV, pag. 132. Pgl.
*Burnier, Henri B., zu Lausanne, geb. daselbst 8. Sept. 1857, studirtein Berlin und Zürich, wurde 1880 in Berlin mit der Diss.: „TJeber Tubo-Ovarial-cysten" promovirt, war Assistent im Ivinder-Hosp. zu Hottingen bei Zürich unter0. von Wyss und ist seit 1884 Kinderarzt in Lausanne. Red.
Burns, John B. (s. Bd. I, pag. 627), geb. 1774 zu Glasgow, wurdebei Eröffnung der Royal Infirmary daselbst, 1792, Surgeon's Clerk, begann anat.Vorlesungen zu halten, wurde Surgeon der Roy. Infirm, und 1815 zum Prof. derChir. ernannt. Er kam beim Schiffbruch des Dampfers „Orien" (der Cunard-Compagnie) bei Portpatrick, 18. Juni 1850, um's Leben. B. war Fellow der Lond.Roy. Soe. und Mitglied des französ. Institut.
Leslie Stephen, VII, pag. 425. Gr.
Burns, Allan B. (s. Bd. I, pag. 627), geb. zu Glasgow 18. Sept. 1781,studirte unter seinem Bruder in Glasgow, ging 1804 nach London, um in dieArmee einzutreten, wurde veranlasst, nach St. Petersburg zu gehen, kehrte aber,da er keine passende Stellung fand, nach Schottland zurück und wurde, Doeentder Anat. und Chir. in Glasgow, nachdem sein Bruder die Anat. aufgegeben