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6 (1888) Treiber - Zypen. Nachträge und Ergänzungen
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BUETTNER. BUGNION.

bis zu dessen Auflösung 1806. In demselben Jahre von der med. Faeultät inDuisburg zum Dr. med. promovirt, widmete er sich in Minden der Civilpraxis, wurdeaber 1809 zum Regimentsarzt in Königsberg, und noch in demselben Jahre zumDivisions-Generalarzt in der Provinz Preussen ernannt, in welcher Eigenschaft erdas Armee-Corps 1812 nach Kurland und 181315 nach Frankreich mit grössterAuszeichnung begleitete. Unmittelbar nach dem Ende des Feldzuges 1815 wurdeer zum 2. General-Stabsarzte und Stellvertreter des Chefs des Militär - Medicinal-wesens (v. Wiebel ) und 1828 zum Geh. Ob.-Med.-Rath ernannt. Nachdem er 1835sein öOjähr. Dienst-Jubil. begangen, wirkte er noch, von Allen, die ihn kannten,hochverehrt, bis zu seinem, 8. Jan. 1844, erfolgten Tode segensreich, in vollsterHarmonie mit seinem Chef und Freunde fort. Von literar. Leistungen sind nureinige Mittheilungen in Hüfeland's Journ. (1817) und Rust's Magaz. (1821, 23)tiber die Verbreitung der contagiösen Augenentzündung in Holland, die Anwendungdes Merc. praec. alb. dabei, über das Decoct. Zittmanni bekannt.

Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrg. 22, 1844, I, pag. 24. Allgem. Zeitung fürMilitärärzte. 1844, II, pag. 109. Callisen, III, pag. 311; XXVI, pag. 487. q

Bufalini, Maurizio B. (s. Bd. I, pag. 614).

M. R. Levi in Giorn. veneto di sc. med. 3. Ser., XXII, 1875, pag. IV. Speri-mentale. XXXV, 1875, pag. 361-416. de Pietra Santa in Union med. 1875, 3. Ser.,XIX, pag. 558. G

Buffa, Pier-Franeesco B., geb. 1813 zu Ovada, Prov. Acqui, machtesich besonders durch eine Abhandl.:Deila filosofia medica" (Omodei , Annaliunivers., LXXXII, LXXXV, 1838), die durch Gelehrsamkeit und Scharfsinn gleichausgezeichnet ist, bekannt. Er schrieb weiter ein Mem.:Sulla medicina Ippo-cratica" (Giorn. delle sc. med. di Torino)Deila peste e della legislazionesanitaria dei porti commerciali d'Europa" (Ib. 1841 ; Omodej , Annali, XCVIII),veröffentlichte 1839 eine Abhandl. über die hauptsächlichsten Irrenanstalten Italiensund Frankreichs ( Omodei , Annali, LXXXIX) und wurde, nachdem er bisher Assistentgewesen, zum Director des neuen Irrenhauses ernannt; jedoch starb er, erst31 Jahre alt, schon 26. Mai 1844.

C. Tomati in Omodei, Annali univ. CXI, 1844, pag. 236. G.

Bugät, Paul Anton B., ungar. Arzt, geb. 1793 zu Gyöngyös, studirtein Pest, wo er 1818 Dr. med., 1820 Mag. chir., 1822 Mitglied der med. Faeultätwurde, war 182324 Physicus zu Bakabänya, später Notar der Pester med.Faeultät, dann Physicus der Städte Schemnitz und Belabänya, jedoch nur bis1824, wo er als Prof. an die Pester Hochschule berufen wurde. Er war einer derfleissigsten naturwissenschaftl. Schriftsteller und einer der eifrigsten Pfleger derungar. Sprache, die ihm sehr viele teehn. Ausdrücke in der med. Wissensch, zudanken hat, wofür er 1830 von der ungar. Akad. zu ihrem ordentl. Mitgliedeerwählt wurde. Von seinen sämmtlich ungar. verfassten Schriften führen wir an:Grundzüge der Anat. nach Hempel " (Pest 1828)Rechtfertigung der techn.Ausdrücke in der Anat." (1829)Hahnemann's Homöopathie" (1830)Krankheitswissenschaft" (1836). Auch übersetzte er Cheltds ' Chirurgie, Fritze'sChir. Armamentar., Tscharner's Erfahrungs-Naturwissensch., gab mit Schedel1833 ein med. Wörterbuch heraus, redigirte bis 1848 mit Schedel und FlordasOrvosi tär" (Med. Magaz.) und betheiligte sich noch an anderweitigen,namentlich linguist. Arbeiten. Nach 1849 verlor er seine Professur.

v. Wurzbach, II, pag. 198. G.

* Bugnion, Edouard B., zu Lausanne, geb. daselbst 1845, studirte inZürich und Paris, wurde 1874 promovirt und ist zur Zeit Prof. der Anat. undEmbryologie an der propädeut.-med. Schule. Literar. Arbeiten:Recherches surles organes sensitifs (dpidermiques) du prot.ee et de l'axolotl" (1871)L'anky-lostome et Vandmie du St. Gotkard" (1881). Red.