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6 (1888) Treiber - Zypen. Nachträge und Ergänzungen
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ZUELZER. ZULIANI.

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Statistik" (Stuttgart 187578). Von anderen Arbeiten sind anzuführen:Zur Lehrevon der Urämie" (Berlin, klin. Wocbenschr., 1864) Ueber das Vorkommeneines Alkaloids in putriden Flüssigkeiten" (mit Sonnenschein ) (Ib. 1869 ; Archivfür exper. Path., VII) Ueber das Verhältniss der Phosphorsäure zum Stickstoffim Urin" (Virchow's Archiv, LXVI)Ueber die Ausscheidung der Phosphor-säure im Urin bei fieberhaften Krankhh." (Charite-Annal., I)Bemerkungenüber einige Verhältnisse des Stoffwechsels im Fieber- und Hungerzustande"(Berlin, klin. Wochenschr., 1877)Ueber die Ernährung der Säuglinge mitKuhmilch" (Deutsche Zeitschr. f. prakt. Med., 1878); ferner:Mittheilungen überdie Chemie des Harns" (Centralbl. f. d. med. Wissensch., 1877; Berichte derDeutschen ehem. Gesellsch., 1875) ,, Lehrbuch der Harnanalyse" (Berlin 1880)Untersuchungen über die Semiologie des Harns, ein Beitrag zur klin.Diagnostik und zur Lehre vom Stoffwechsel" (Ib. 1884)Stoffwechsel dernervösen Centraiorgane" (Verbandl. des Congresses f. innere Med., I) Uebereinige Bestimmungen des Eigengewichtes des menschl. Körpers" (Ib. III) u. A. m.

Red.

Zulatti, Angelo Z., geb. 1732 in Lissuri (Kephalonien), studirte undpromovirte 1750 in Padua, liess sich darauf in Bologna nieder, wo er bald grosseErfolge erzielte, auch durch die Schrift:Lettera ad un medico sopra le rißessionisul vitto pittagorico di Giuseppe Pujatti, medico di Feltre" (Florenz 1752),worin er gegen Pujatti und für Cocchi in einem literar. Streit über die Kenntnissedes Pythagoras bezüglich der Zeugungslehre Partei nahm, sich in Gelehrten-kreisen vortheilhaft bekannt machte. 1754 reiste er als Arzt der VenetianischenGesandtschaft nach Constantinopel. 1758 veröffentlichte er:Compendio di medi-cina pratica, nel quäle si descrivono le principali malattie del corpo umano,con un ampio ricettario in fine" (2. Aufl. Vened. 1764; übers, in's Neugriech.),kehrte bald darauf nach Venedig zurück, war hier einer der Ersten, welche denMagneten in der Behandlung von Nervenkrankheiten anwandten und schrieb alsResultat seiner Beobachtungen in der Sammlung von Calogera (1758):Osser-vazione fatta in Venezia sopra un nuovo uso della calamita, o intorno Veffi-cacia della calamita applicata esternamente nelle convulsioni", erlangte 1762die Stellung als Chefarzt am Militärspital in Venedig, zeichnete sich durch seineenerg. Thiitigkeit zur Bekämpfung einer in demselben Jahre in und um Venediggrassir. bösart. Scharlachfieber-Epidemie aus und starb Mitte Nov. 1798. Ausserden genannten Arbeiten rühren von ihm noch her ein Aufsatz über einen inBologna 1751 beobachteten Tetanus (Vened. 1762), casuist. Mittheilungen imGiornale med. d'Orteschi (T. VI) über einen seltenen Fall von Stein u. A., sowieBeobachtt. über Pocken-Inoculation, zusammengefasst u. d. T.:Notizie delV innestode' vajuoli fatto in Cefalonia " (Venedig 1768). Sein Sohn:

Giovanni Francesco Zulatti, geb. 1762 in Lissuri, gest. MitteDec. 1805, machte nach Beendigung seiner med. Studien grössere Reisen, besondersnach Griechenland, wurde 1798 Gouverneur der Insel Ithaca und blieb in dieserStellung bis zur Besetzung der Jonischen Inseln durch die Franzosen, die ihndann zum Chefarzt des Militärspitals in Corfu ernannten. In dieser Stellung wurdeer später auch, als das Land unter russ. Protectorate stand, bestätigt. Z. beschäftigtesich Viel mit Untersuchungen über den Einfluss von Musik und Tanz zur Heilungvon Krankheiten. Von seinen eigentlich med. Publicationen ueunen wir:Saggiodella virtu febbrifuga dell' ippocastano" undSaggio sopra alcuni fenomenidella peste, la natura del contagio, a le cause rimote pih efficaci delle febbri".

de Tipaldo, IX, pag. 226, 230. Dict. hist. IV, pag. 438. Biogr. univers. XLY.

Pagel.

Zuliani, Francesco Z., zu Brescia, geb. 1743 zu Padenghe, in dessenNähe, studirte auf dem Collegio medico zu Venedig, wurde daselbst Doctor,1779 Assistent im grossen Krankenhause zu Brescia, wurde später durch das