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6 (1888) Treiber - Zypen. Nachträge und Ergänzungen
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YEDELICIUS. VEIRAC.

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Vedelicius, Vedelinus, s. Wedelicki.

Vega, Christöbal de V., berühmter span. Praktiker des 16. Jahrh.,war Prof. an der Univers, zu Alcala de Henarez und Arzt des unglücklichen In-fanten Don Carlos. V., der 1573 starb, war ein gelehrter Kenner der Altenund hat das Verdienst, bei seinen Landsleuten die griech. Med. speciell desHippokrates wieder zur verdienten Anerkennung gebracht zu haben. SeineSchriften sind:Commentaria in Hippo er atis prognostica, additis annota-tionibus in G al eni commentarios" (Salamanca 1552; Alcala de Henarez 1553;Lyon 1558; 1570; Turin 1569; Venedig 1571)De curatione caruncu-larum" (Salamanca 1552; Alcala de Henarez 1553)De pulsibus et urinis"(Alcala 1554)De methodo medendi libri tres" (Lyon 1565 ; Alcala 1580)Commentaria in libros Galeni de differentiis febrium" (Alcala 1553).

Biogr. med. VII, pag. 406. Dict. hist. IV, pag. 315. Biogr. univ. XLIII, pag. 67.

Pgl.

Vega, Thomas Rodriguez de V., lebte gleichfalls im 16. Jahrh.,war in Evora in Portugal geb. und vom König Johann III. 1548 zum Prof. der Med.an der Univ. zu Coimbra ernannt, wo er in dem Rufe eines sehr gelehrten undgeschickten Arztes stand und in sehr vorgerücktem Alter starb. Er schrieb: Com-mentariorum in G alenum tomus primus, in quo complexus est interpreta-tionem artis medicae et librorum sex de locis aff'ectis" (Antwerpen 1564)Commentarii in libros duos Galeni de febrium differentiis" (Coimbra 1577)-Practica medica, accedit tractatus de fontanellis et cauteriis" (Lissabon 1678).

Biogr. med. VII, pag. 406. Dict. hist. IV, pag. 315. Biogr. univ. XLIII, pag. 67.

Pgl.

Veiel, Albert von V., zu Cannstatt, Württemberg, verdienter Dermatolog,geb. zu Ludwigsburg 8. Juni 1806, studirte in Tübingen und Paris, war ein Schülerder französ. Schule ( Biett , Rayer, LüGOL , Alibert ), wurde 1829 promovirt,schrieb bei dieser Gelegenheit:TJeber mangelhafte Bildung der Extremitäten.Ein Versuch in der pathol. Anat." (Tübing. 1829, 4., m. 1 Taf.), wirkte seit1829 als Arzt, seit 1835 als Specialist fiir Hautkrankheiten, gründete 1837 zuCannstatt die Heilanstalt für Flechtenkrankheiten und starb 2. Aug. 1874. Erhatte geschrieben die Monographieen: Grundzüge der Behandlung der Flechtenin der Heilanstalt in Cannstatt" (Stuttgart 1843) Die Mineralquellen zuCannstatt" (Cannstatt 1852)Mittheilungen über die Behandlung der chron.Krankheiten in der Heilanstalt für Flechtenkranke in Cannstatt, veröffentlichtaus Anlass ihrer 25jähr. Wirksamkeit" (Ib. 1862). Er gehörte in Deutschlandzu den Ersten, welche den Hautkrankheiten ihre besondere Aufmerksamkeit undeine specielle, durch alle Hilfsmittel einer wohlgeordneten Anstalt unterstützteBehandlung zu Theil werden Hessen. G.

*Theodor Veiel, zu Cannstatt, geb. daselbst 29. März 1848 als Sohndes Vorigen, studirte in Tübingen, Heidelberg, Berlin, Wien (unter Hebra ), wurde1871 promovirt, wirkt seit 1873 als Arzt in Cannstatt und ist Vorstand derdortigen Heilanstalt für Hautkranke. Dieselbe war 1874, nach dem Tode desVaters, in die Hände der Söhne Ernst und Theodor V. übergegangen undkam nach des Ersteren Tode (1883) in des Letzteren Häude allein. Sie begeht1887 ihr üOjähr. Bestehen. Literarische Arbeiten:TJeber Lupus erythemat."(Tübing. 1871)Jahresbericht der Heilanstalt" (Archiv f. Dermatol., 1876)Dermatitides superficiales, Acne rosacea und Sycosis" (v. Ziemssen's Handb.der spec. Pathol. u. Ther., XIV, 1883, 84). Red.

Veirac, Johannes V., 1745 in Gouda geb., studirte in Leyden, erhieltdort 1764 mit einerDiss. de crisi" den Doctorhut, prakticirte zuerst in Gouda,danach in Sommelsdijk und 177195, seinem Todesjahre, in Rotterdam. Er hatsich bekannt gemacht durch die Veröffentlichung einer Menge von Abhandlungen,alle gekrönte Preisschriften:De kenmerken, oorzaken, behandeling, voorkoming