TSCHALLENER. — TSCHERNOBAJEW.
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Irren", und die selbständigen Schriften: „Die Krankenbettstatt 11 (Innsbr. 1841,m. 1 Taf.) — „Beschreibung der k. k. Prov.-Irrenanstalt zu Hall in Tirol;u. s. w." (Ib. 1842, m. 1 Taf.). Nachdem er 1853 in den Ruhestand getretenwar, erfolgte der Tod dieses verdienten Arztes 14. Mai 1855. 1
v. Wurzbach, XLVIII, pag. 23.— Callisen, XIX, pag. 463; XXXIII, pag. 34.
G.
Tscharaka, s. C haraka , Bd. I, pag. 703.
Tscharukovski, Prochor T., geb. 10./22. Febr. 1790, studirte an dermed. Akademie zu St. Petersburg und wurde 1812 Arzt. Nach längeren Studienim Auslande wurde er 1822 Prof. an der med. Akademie für innere Med. underhielt 1823 den Grad eines Dr. med. mit der Diss.: „De haemopthysi". Von1828—34 leitete er die Redaction des „Wojenn. med. Journ.", 1836 nahm erseinen Abschied als Prof. und starb 11./23. Juli 1842. Von seinen 35 russ.Arbeiten wären zu erwähnen: „Allgemeine pathol. Semiotik" (2 Aufl., 1825 ; 41) —„Die Cholera in Petersburg 1831" — „Versuch eines Systems der praktischenMedicin" (1833—40).
Smejew, pag. 149. 0. Petersen (St. Pbg.).
Tscharukovski, Akim T., geb. 1798 im Gouv. Poltawa, beendete 1820sein Studium an der med. Akademie zu St. Petersburg, trat als Militärarzt in einGrenadier Reg., wurde 1826 auf Grund seiuer Diss.: „De hydrope in genere"Dr. med., machte 1826—31 den Türkenkrieg und die poln. Revolution als Militär-arzt mit und starb in Woronesch 1848 an einem Aneurysma. T. ist liter. äusserstthätig gewesen. Von seinen 16 Arbeiten sind namentlich die Mittheilungen „UeberMalaria in der Moldau" (VVojenn. med. Journ., 1829) — „Ueber SchussVerletzungen"hervorzuheben. Ferner ein Handbuch der Kriegs-Chirurgie (Wojenn. - polewajaMedicina), welches 1836—37 in 4 Thlen. auf Kosten der Regierung erschien unddem Autor eine lebenslängliche Pension von 2500 Rubeln einbrachte.
Smejew, pag. 148. 0. Petersen (St. Pbg.).
*Tscherinoff, Michael T., zu Moskau im J. 1839 geb., wurde zunächstdaselbst medicinisch vorgebildet, um später T radbe's und F riedreich's Vor-lesungen, sowie das physiol. Laboratorium B ruecke's zu besuchen. Seit 1865wirkt er als akad. Lehrer an der Moskauer Universität und schrieb vornehmlichüber Infectionskrankheiten, über Ozon und über Diabetes mellitus. "Wem ich.
* Tscherning , Eiler t Adam T., geb. 5. Mai 1851 in Kopenhagen,studirte daselbst, absolvirte das Staatsexamen 1875 und promovirte 1881. Nacheiner längeren Function an den Kopenhagener Spitälern und einer Anstellung anden Lazarethen des rothen Kreuzes in Erzerum während des russ. tiirk. Krieges,wirkte er als Proscctor am Commune-Hosp. in Kopenhagen und später als ersterAssistenzarzt der einen ehir. Abtheilung desselben, welche er während der tödt-lichen Krankheit H olmer's längere Zeit selbständig leitete. Ausser seiner Diss.über die Bedeutung der sogen. Localtuberculose für den Tumor albus publicirteer eine Concurrenz-Abhandlung (für die Docentur der kliu. Cliir. an der Univer-sität) über die Geschwülste in den Knochen der Extremitäten und deren Behand-lung, nebst kleineren Aufsätzen in Zeitschriften. Petersen.
Tschernobajew, Nicolai T., geb. 1797 im Gouv. Tschernigow, studirtein Moskau, wurde 1820 Arzt und trat in den Militärdienst, in dem er verschiedeneAemter bekleidete. 1825 Dr. med. mit der Diss.: „De haemorrhoidibus" geworden,war er seit 1847 Oberarzt des Kiew'schen Milit.-Hosp., 1853 Chefarzt der Süd-Armee während des Krimkrieges und starb 23. Febr. (6. März) 1868 , nachdemer bereits 1861 seinen Abschied genommen. Von 14 Arbeiten verdienen, ausserBerichten über das Sanitätswesen der russ. Armee, hervorgehoben zu werden:„Studien über die Behandlung der Pest" — „Die Pest in der Festung Kiistendschi