TROXLER. — TRUSEN.
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Menschenentartung in der Schweiz" (Zürich 1836, 4.) — „JJmrisse zur Ent-wicklung sgeschiehte der vaterländ. Natur- und Lebenskunde, der besten Quellefür das Studium und die Praxis der Med." (St. Gallen 1839). Er verfassteferner ein Vorwort zu J. Goggenbüehl , „Der Alpenstich endemisch im Hoch-gebirge der Schweiz" (1838) und schrieb: „Der Kretinismus in der Wissenschaft.Ein Sendschreiben an Hrn. Dr. M äff ei, Verf. der Untersuchungen über denKretinismus in den Norischen Alpen" (Zürich 1844). Seit 1816 hatte er heraus-gegeben: „Archiv für Med. und Chir." Er starb 6. März 1866.
H. Haeser, Lehrb. der Gesch. der Med. 2. Bearb. ii, pag. 821. —• Callisen,xix, pag 453; xxxiii, pag. 81. G-
Truestedt, Friedrich Leberecht T., zu Berlin, geb. daselbst 1. Febr.1791, erhielt seine ärztliche Bildung als Eleve des med.-chir. Friedrich Wilhelms-Instituts daselbst, diente als Compagnie-Chirurg während der Befreiungskriege,•wurde 1816 in Berlin mit der Diss.: „De extensionis in solvendis herniis cruralibusincarceratis prae incisione praestantia" (deutsch in Rust's Magaz., 1818) promovirt,•wurde 1818 Oberarzt bei dem gedachten Institut, 1820 Assessor beim Medicinal-Colleg. der Provinz Sachsen und Director der Hebeammenschule zu Magdeburg,1822 Rath bei genanntem Colleg., 1825 Reg.-Med.-Rath bei der dortigen Regierungund 1827 zugleich Director der daselbst errichteten med.-chir. Lehranstalt. Erliatte geschrieben: „Versuch einer Feststellung der Grundsätze, welche dengerichtl. Arzt bei Abfassung eines geforderten Gutachtens über die Tödtlich-keit einer Verletzung leiten müssen " (Ib. 1820) — „ Ueber die Angina paro-tidea" und als Programm: „Die Begründung und Entwicklung der med.-chir.Lehranstalt zu Magdeburg" (Ib. 1828, 4.). 1831 wurde er zum Vortrag, undGeh. Med.-Rath im Minister, der geistl, Unterrichts- und Medicinal-Angelegenheitenin Berlin, 1833 zum a. o. Prof. der Med. an der dortigen Universität und 1835zum Geh. Ob.-Med.-Rath ernannt; auch war er Director einer Poliklinik an derUniversität. Ausser verschiedenen Aufsätzen in der Preuss. med. Vereins-Zeitung(1832, 33), darunter: „Merkwürdige, mit einem verspäteten Descensus testiculiVerbund. Erscheinungen" — „Klin. Miscellen, gesammelt in dem Hülfslazaretheder Chariti" — „Contraction des Uterus nach dem Tode" verfasste er: „Histor.-kritische Beiträge zur Reform der med. Verfassung in Preussen" (Berlin 1846).Auch gehörte er zu der mit der Herausgabe des von Jos. Herm. Schmidt ver-fassten „Lehrb. der Geburtsk. für Hebeammen" (1839) betrauten Commission u .s .w.1849 nahm er seinen Abschied, zog sich nach Halberstadt zurück und starb daselbst19. Nov. 1855.
Andreae, pag. 225. — Callisen, XIX, pag. 457; XXXIII, pag. 82. G.
Trusen, Johann Peter T., preuss. Militärarzt, geb. 3. Oct. 1797 zuLandsberg a. d. Warthe, trat 1813 in die Armee ein, war 1813, 14 in den BerlinerLazarethen, 1815 bei fliegenden Feldlazarethen thätig, war seit 1817 Compagnie-,resp. Escadron-Chirurgus, wurde 1820—22 dem Berliner Friedrich-Wilhelms-Institut zum Studium attachirt, war von 1824 an Landwehr-Bat.-Arzt in Neisseund Prenzlau, wurde 1826 in Breslau Dr. med. mit der Diss. „De struma", -wurde1828 zum Garnison - Stabsarzt in Posen und 1850 zum Reg.-Arzt in Neisseernannt, wo er 15. April 1857 starb. Er schrieb: ,, Merkwürdige Knochen-brüche" (v. Geaefe und v. Wälther's Journ., 1831) — „Erläuterung einigerStellen in der heil. Schrift, die auf die Med. Bezug haben" (Casper's Wochen-schrift, 1842) — „Darstellung der biblischen Krankhh. und der auf die Med.bezügl. Stellen der heil. Schrift" (Posen 1843; 2. verm. Aufl. u. d. T.: „DieSitten, Gebräuche und Krankhh. der alten Hebräer, nach der heil. Schrifthistorisch und kritisch dargestellt", Breslau 1853); aus seinem Nachlass, von seinerFamilie herausg., erschien: „Denkschrift zur Leichenverbrennung" (Namslau 1860).Ausserdem Aufsätze in der Preuss. med. Vereins-Ztg., Casper's Wochenschr. u. s. w.
Callisen, xix, pag. 460; xxxiii, pag. 83. G.
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