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effets des vapeurs mephitiques .... avec un precis des moyens pour
rappeler ä la vie ceux qui ont ete suffoques" (Neapel 1777) in's Italien, undals Frucht seiner früheren und in Paris fortgesetzten Versuche: „De novorumossium in integris aut maxime ob morbos deperditionibus regeneratione experi-menta" (Paris 1775; deutsch v. K. G. Kuehn , Leipz. 1780), eine sehr wichtigeArbeit über Knochenernährung und -Regeneration. Es folgten: „Lezioni intornoalle malattie degli occhi" (Neapel 1780) — „Lezioni intorno ai mali della
vescica orinaria e delle sue appartenense Colla giunta di una memoria
sulla costruzione dei cateteri flessibili, etc." (2 voll., Ib. 1785, 88; deutsch vonK. H. Spohk , Leipz. 1788). T., der sich mit dem erst vor kurzer Zeit nach Europagekommenen Gummi elasticum beschäftigt und darüber auch eine besondere Abhand-lung geschrieben hatte, muss als Erfinder der elast. Katheter bezeichnet werden.Später nahm er seine Untersuchh. über Knochenregeneratiou wieder auf undschrieb: ,, Osservazioni ed esperimenti sulle ossa; in supplemento ad un 1 operasulla rigenerazione delle ossa, impressa nel 1775, e nel 1779" (Neapel 1814, 4.;deutsch von Albr. v. Schoenberg u . d. T.: „Neue Beobachtungen und Ver-suche .... umgearb., mit Anmerkk., Zusätzen und einer Biogr. des Verf."(Erlangen 1828, 4., m. 5 Kpft.). Einen sehr bedeutenden Antheil hatte er auchan dem Werke von Pou: „Testacea utriusque Siciliae", indem die anat. Unter-suchungen in demselben grösstenteils ihm zu danken sind. Ausserdem finden sichvon ihm noch zahlreiche Abhandlungen auf verschiedenen Gebieten, da er ausser-ordentlich thätig war und selbst die Zeit der Reisen und der Jagdpartieen, aufwelchen er den König begleiten musste, zu wissenschaftl. Forschungen benutzte.Als der König Ferdinand 1815 nach Neapel zurückkehrte, wurde auch T.in alle seine Aemter als 1. Chirurg des Hosp. S. Giaeomo, 1. Chirurg desHosp. der Pilger, Mitglied der Vaccinations-Commission u. s. w. wieder eingesetzt,1821 aber plötzlich entlassen. Er starb 12. April 1827.—T. war als med. undchir. Schriftsteller, als Arzt und Wundarzt gleich geschätzt, ein unermüdlicherForscher, ein vortrefflicher Mensch.
Albr. von Schoenberg, Biogr. des Dr. u. Prof. M. Troja. Erlangen 1828, 4.
G.
Trolliet, L.-F. T., zu Lyon, wurde 1806 in Paris Dr. med. mit derDiss.: „ Quelques ide'es sur l'application de la chimie aux phenomenes de lavie", war Prof. der med. Klinik, Arzt des Hotel-Dien und Prof. der Anat. ander Ecole des Beaux-Arts zu Lyon. Er publicirte: „Discours d'ouverture ducours d'anatomie, appliquee a la peinture et ä la sculpture" (Lyon 1811) undeine Reihe von Schriften über die Hundswuth: „Observations et recherchesd'analyses pathol. sur la rage" (Ib. 1818) — „Nouveau trnite de la rage, obser-vations cliniques, recherches d'anat. pathol. etc." (Ib. 1820), mit L.-R. Villerjie:„Des animaux sujets h la rage, et des causes qui favorisent le developpementspontani de cette maladie etc. 1 ' (Sedillot , Journ. gen., LXXIII), mit Demselbenauch den Art. „Rage" (Dict. des sc. med., 1820). Er gab ferner heraus : „Gompte-rendu des observations faites h VHotel-Dieu" (Lyon 1823, 25) — „Examencritique du rapport de VAcad roy. de med. sur les documents de M. Ghervin,relatifs a la fievre jaune" (Ib. 1830); zusammen mit Poliniere und Bottex:„Rapport sur le cholera-morbus ä Paris; presente ä M. le Maire et au Gonseilmunicipal de Lyon" (Ib. 1832); dazu Aufsätze in den Arch. gener. u. s. w.;später noch: „Statistique medicale de la province d'Alger, inölee d'observationsagricoles" (Lyon 1844).
Callisen, XIX, pag. 401; XXXIII, pag. 73. G.
TroncMn, Theodore T., geb. 24. Mai 1709 zu Genf, fing 1725 an inCambridge Med. zu studiren, zog später nach Leyden, um Boerhaave zu hören,und promovirte daselbst 1730 mit einer „Diss. de nympha", welche 1736 eine2. Ausg. erhielt, zum Dr. med. Er etablirte sich in Amsterdam, wo er als Arzt