NUCK. — NUGENT.
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aquosis et humore oculi aquaeo" (Leyden 1685, 86) — „Sialographia et duc -tuum aquosorum anatome nova " (Id. 1690, 95, 1727) — „Defensio ductuumaquosorum nec von fons salivalis no vus , hactenus non descriptus" (Ib. 1691,1695) — „Adenographia curiosa et uteri foeminaei anatorne nova 11 (Ib. 1691,1722) — „Operationes et experimenta chirurgica" (Ib. 1692, 1714, 33; holländ.durch van Overschdur , Ib. 1740; deutsch 1709, durch Bassius als „Der er-läuterte Nuck", Halle 1728).
Suringar, Geschiedenes van het geneesk, onderwijs aan de Leydsche H'iogeschool.
C. E. D aniëls
Nudow. Heinrich N., geb. zu Danzig 18. Mai 1752, studirte in Leipzig,erwarb sich daselbst den Grad eines Mag. phil. und Dr. med. 1776 mit der Diss:„Animadversiones de contagio 1 ' und prakticirte eine Zeit lang in Danzig. ImJahre 1779 ging er nach St. Petersburg, erhielt das Recht zur Praxis und warArzt in verschiedenen Städten des russ. Reiches, bis er 1787 zum ord. Prof. derPhysiol., Pathol, und Therapie an der k. medico - Chirurg. Schule am Kalinkin-Hospital zu St. Petersburg ernannt wurde; aber schon 1790 nahm er bereitsseine Entlassung, lebte in Mitau, dann in Königsberg, kehrte nach Russland zurück,war Arzt an verschiedenen Stellen in den Gouv. Saratow, Simbirsk, Pensa, zuletztMedicinal-Inspector in Archangel. Wann N. starb, ist unbekannt. Er hat ausserseiner Diss, verschiedene Abhandlungen drucken lassen, doch keineswegs nurmedicinische. Wir nennen folgende: „Examen partitionis nervorum in sensoriosatque materios" (Leipzig 1776), Programm — „Upistola de natura embryonishumani" (Ib. 1774) — „Schreiben über den Sitz der Seele" (Ebenda 1775) —„Medicinische Fragmente. Firstes Stück" (Danzig 1778) — „Sur l'éducationphysique " (Ib. 1779) — „Medicinische Seelenlehre. Erster Versuch" (Peters-burg 1787) — „ Versuch einer Theorie des Schlafes" (Königsberg 1791) —„ Ueber die Zeichendeutung des menschlichen Auges in Krankheiten" (Ib. 1791) —„Aphorismen zur Erkenntniss der Menschennatur im leb. gebunden Zustande"(I. Thl., Riga 1791); „im lebenden kranken Zustande" (II. Thl., Ebenda 1792)und Anderes mehr. N. gab auch eine Monatsschrift heraus : „Beiträge zum Nutzenund Vergnügen für beiderlei Geschlechter" (2 Thle., Frankf. und Leipz. 1779).
v. Recke - Nap iersky, III, pag. 330—331. — Tschisto wi tsch, CCXLI.
L. Stieda.
Nuernberger , Christian Friedrich N., geb. zu Zwickau 1744,studirte daselbst, in Meissen und Wittenberg, promovirte an letzterer Universität1773 mit der Diss : l)e damnis ex lactatione nimium protracta" und wurdedaselbst 1782 Prof. ord. der Anatomie und Botanik. N., der 26. Febr. 1795starb, hat nur eine grössere Reihe akad. Programme und Dissert, veröffentlicht.
Biogr. méd. VI, pag. 328. — Diet. hist. III, pag. 645. Pgl-
Nufer, Jakob N., Schweineschneider (óp^OTÓao;) aus Siegershausen, imschweizerischen Canton Thurgau, geniesst eine historisch-med. Berühmtheit, weiler, nach dem Berichte von Caspar Bauhin , der Erste war, welcher um 1500 auder eigenen Frau (nachdem 13 Hebeammen und einige Steinschneider vergeblichzu helfen versucht hatten) den Kaiserschnitt, und zwar mit so glücklichem Aus-gange für Mutter und Kind „unter Anrufung von Gottes Beistand und mit speciellerErlaubniss des Landvogtes von Frauenfeld nicht anders wie an einem Schweine"vollzog, dass die Mutter „später noch mehrmals auf der regelrechten Bahn Kinder,selbst Zwillinge gebären konnte". Das betr. Kind soll 77 Jahre alt geworden sein.
Dechambre, 2. Série, XIII, pag. 748. Pagel.
Nugeilt, Christoph N., irländischer Arzt, wurde Licentiat des Coll. ofPhys. in London 1765, später Fellow der Roy. Soc. und starb zu London 12. Oct.1775. Er schrieb: „An essay on hydrophobia" (London 1753; französisch vonAlston , Paris 1754).
Dechambre, 2. Série, XIII, pag. 749. Pgl.