NAUMANN. — NAVAERETE.
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Naumann , Moritz Ernst Adolph N., zu Bonn, geb. in Dresden7 . Oct. 1798 al s jüngerer Bruder des berühmten Mineralogen Karl Friedrich N.,studirte seit 1816 in Leipzig und später, bis 1822, abwechselnd zu Berlin undLeipzig, promovirte hier 1820 mit der Diss.: „De signis ex urina" , habilitirte sichdaselbst 1824 als Privatdocent, ging 1825 als Prof. e. o. nach Berlin und 1828als ord. Prof. der Heilk. nach Bonn, wo er bis zu seinem 1869 erfolgten Tode-wirkte, nachdem er eine Berufung nach Zürich abgelehnt hatte. N. war ein tüchtigerakademischer Lehrer und fruchtbarer Schriftsteller. Wircitiren: „Kritische Unter-suchungen der allgemeinen Polaritätsgesetze" (Leipzig 1822) — „ Ueber dieGrenzen zwischen Philosophie und Naturwissenschaften" (Ebenda 1823) —„Skizzen aus der allgem. Pathologie" (Ebenda 1824) — „Zur Lehre der Ent-zündung" (Bonn 1829) — „Grundzüge der Contacjienlehre" (Ebenda 1833) —„Handbuch der med. Klinik" (8 Bde., Berlin 1829—39; 2. Aufl. 1847) —„Handbuch der allgem. Semiotik" (Ebenda 1826) — „Pathogenie" (Ebenda1840—44) — „Metaphysisches in der Physiologie" (Bonn 1848) — „ VermischteSchriften physiologischen u. psychologischen Inhalts " (Ebenda 1850) — „Allgem.Pathologie und Therapie, I. Thl." (Berlin 1851) — „Ergebnisse und Studienaus der med. Klinik zu Bonn" (2 Bde., Leipzig 1858—60). Ausserdem schriebN. eine grosse Reihe von Journal-Aufsätzen und Artikeln.
Dechambre, 2. Sévie, XI, pag. 542. — Cal Ii s en, XIII, pag. 433—437:XXXI, pag. 13-16. PageK
*Naumaim, Karl Fredrik X., geb. in Malmö 1816, wurde Dr. phil.an der Universität Lund 1841, Dr. med. 1848 und Docent der theoret. undforens. Medicin 1847. Nachdem er an derselben Universität die anat. Professurverwaltet und zum Prosector 1849 ernannt worden war , wurde er daselbst ord.Prof. der Anatomie 1852, war Rector der Universität 1860—61 und erhielt seinenAbschied von der Professur 1881. Yon seinen Schriften mögen hier angeführtwerden: „Om Hyrax capensis, anatomisk af handling" (I—II, Lund 1848) —„Om bygnaden af luftrörshufvudet hos den fullväxta menniskan" (Lb. 1851) —„Om bygnaden af främre extremiteten hos slägtet Vespertilio" (Verhandl. derschwed. Wissensch.-Akad., 1850, mit dem florman 'schen Preise gekrönt) — „Ommissfoster" (Jahresschr. der Universität Lund, 1865).
Wistrand, Bruzelius, Edling, pag. 540. Hedenius.
* Naunyn, Bernhard N., zu Königsberg i. Pr., geb. zu Berlin 2. Sept.1839, studirte daselbst, war namentlich Schüler von Lieberkuehn, Reichert,Frerichs , promovirte 1862, war klinischer Assistent von Frerichs und von 1869au nacheinander Prof. der med. Klinik in Dorpat, Bern und gegenwärtig inKönigsberg. Seine ersten Arbeiten in Reichert's und Du Bois' Archiv, später imArchiv für experim. Pathol, und Pharmakol., zu dessen Begründern er gehört,waren mikroskopische Untersuchungen, darunter die über Entwicklung der Leber-krebse. Später hat er sich durch mehrere eine andere Richtung gebende Arbeitenbetheiligt an der Lehre vom Icterus, von der Blutgerinnung, dem Fieber, demDiabetes und dem Gehirndruck. Aus der von ihm in Königsberg geleiteten med.Klinik stammen zahlreiche tüchtige Arbeiten von seinen Schülern Eichhorst,J. Schreiber, Hallervorden, Stadelmann, Minkowski, Falkenheim u . A.
Red.
Nav aírete , Francisco Fernandez N., lebte in der 1. Hälfte desvorigen Jahrh. als Prof. der Anat. an der Universität seiner Vaterstadt Grauadaund war Leibarzt P h i 1 i p p's Y. , sowie Mitglied der Akademie der Medicin inMadrid. Er hinterliess: „El nereo director y juez medicinal entre las verda-deras y supuestas virtudes y uso legitimo del agua pura , elemental, natural,en sanos y enfermos como hedida y como medicina. Con cuyos claros eimportantes avisos etc." (Granada 1719) — ,. Efemérides barométrico - medicasmatritenses , para el mas puntual y esacto calculo de los observaciones que
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