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4 (1886) Lindsley - Revillon
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MITCIIELL. MITIYIÉ.

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pathies" (Amer. Journ., 1875)Rest in the treatment of nervous disease"(in Seguin's Amer. Clinic. Lectures, vol. I, 1875)On some of the disordersof sleep" (Virginia Med. Monthly, 1876)Cases illustrating local injuries ofnerves and their trophic consequences with comments" (Transact, of Coll. ofPhys. , 1876)Clinical lectures on traumatic neuralgia , chorea , palsies"(Amer. Journ., 1876)Fat and blood and how to make them. " (Philadelphia1877 ; 2. Aufl.) u. s. w., u. s. w.

Atkinson, pag. 514. Pgl-

MitcMll, Samuel Latham M., zu New York, geb. in North Hempstead,früher Plandome, Queen's County, Long Island, N. Y. , 20. Aug. 1764, wurdeein Zögling von Sam. Bard , ging 1783 nach Edinburg, wurde 1786 daselbstDoctor, war später Prof. der Chemie am Columbia College zu New York, wurde1809 Prof. der Naturgeschichte an der dortigen Universität, war Mitglied dergesetzgebenden Versammlung des gleichnamigen Staates und Senator im Congressder Verein. Staaten. Er starb 7. Sept. 1831. Seine Arbeiten waren vorwiegendden Naturwissenschaften, besonders der Chemie in ihrer Anwendung auf Physio-logie und Pathologie, gewidmet und finden sich namentlich im Lond. Philos. Magaz.,New York Medical Repertory 1 ' , das er zusammen mit Miller und Smith be-gründet hatte, im Amer. Med. and Philos. Register, dem New York Med. and Phys.Journ., dem Amer. Mineralog. Journ., den Transact, of the Philos. Soc. of Phila-delphia u. s. w. Er hat sich vielfach mit Untersuchungen über Sepsis, septischeGase und Flüssigkeiten beschäftigt. Als Senator war er um die Annahme einerverbesserten Quarantaine-Gesetzgebung bemüht ; als Arzt des New York Hosp.zeichnete er sich in seiner Therapie durch Einfachheit aus. Auch existiren vonihm poetische Erzeugnisse verschiedener Art.

John W. Francis bei Gross, pag. 267. Dechambre, 2. Série, VIII,pag. 259. Callisen, XIII, pag. 103; XXX, pag. 394. G.

Mithridates Eupator, König von Pontus, 132 geb., 64 durch Selbstmordgestorben, bekannt durch seine gelehrte Bildung und seine Kriegsthateu nichtweniger wie durch seine Grausamkeit, spielt unter den medicinischen Dilettanten,welche sich zur Zeit des Verfalles der empirischen Schule mit Untersuchungenüber die Wirkungen von Arzneien und Giften und der Herstellung und Anwendungvon Gegengiften beschäftigten, eine Hauptrolle; dass er bei den VergiftungsversuchenVerbrecher seiner Wissbegierde opferte, dürfte weniger auffallend erscheinen, alsdass er au sich selbt Experimente über Gifte und Gegengifte angestellt hat. Erhat eine Schrift:drj ptxx.à" (über giftige Thiere) verfasst und ausserdem eineZahl pharmakologischer und toxikologischer Notizen hinterlassen, welche nachseinem Tode in den Besitz von Pom pejus kamen und von welchen derselbevon dem Grammatiker Lenaeus, einem Freigelassenen, eine lateinische Ueber-setzung hat anfertigen lassen. Beide Werke sind verloren gegangen. Am be-kanntesten ist M. durch das von ihm erfundene und nach ihm benannte Universal-GegengiftMithridatium" (das Recept zu demselben findet sich bei Celsus , lib. V,cap. XXIII, § 3), das, später von Andromachus alsTheriak" modificirt, bis weitin's Mittelalter hinein in hohem Ansehen gestanden hat. ¿ H

Mitivié, Jean-Étienne-Frumenthal M., Psychiater, geb. zu Castres(Tarn) 1. Nov. 1796, studirte unter seinem Oheim Esquirol und promovirte1820 in Paris mit der These:Observations et réflexions pour servir a Vhistoirede l'hydrocéphale aiguë chez les enfants", trat dann als 1. Arzt in die vonseinem Oheim in der Rae de Buffon zu Paris geleitete Maison de santé undgründete mit ihm später im Jahre 1.824 die prächtige Anstalt in Ivry. Dortbrachte M. den grössten Theil seines Lebens zu, zugleich von 183165 als Arztan der Salpêtrière fungirend. Er starb 21. Jan. 1871. M. war ein tüchtigerPsychiater und Anhänger der Grundsätze von Esquirol . Veröffentlicht hat er