KILIAN. — KIMBALL.
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langsam zu Grunde und starb, kaum 29 Jahre alt, am 6. Juli 1851 in Paris,wo er noch vergeblich von Ricord behandelt worden war.
Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrg. 29, 1851, I, pag. 537- G.
Kiliansteill, Anton Jonas K., in Würzburg geboren, studirte seit1614 Medicin in Ingolstadt. 1621 begann er als neu ernannter Professor seineVorlesungen au dieser Hochschule über Anatomie und Chirurgie. Er nahm in dermedicinischen Facultät derselben, die damals nur drei Professoren zählte, baldeine hervorragende Stellung ein, so dass er schon 1623 zum Rector gewählt wurde.Siebenmal bekleidete er später noch diese Würde, ein Zeichen der Anerkennung,welche die ihm in den Annalen der Universität nachgerühmte strenge Pflicht-erfüllung bei seinen Collegen fand. Weniger war er wegen derselben bei denStudenten beliebt, welche dem Hasse gegen den Rector einmal durch eine Katzen-musik („Heinzelspielen") Ausdruck gaben. Dagegen pries ihn die BürgerschaftIngolstadts wegen seiner aufopfernden ärztlichen Thätigkeit in den damaligenZeiten des Religionskrieges und bei den während der längeren Belagerung derStadt durch die Schweden entstandenen verheerenden typhösen („ungarische"genannten) Fiebern, als einen vom Himmel gesandten Retter. Er starb am 10.Juni 1638 und hinterliess nur ein Manuscript: „De dolore capitis seil de hemi-crania", die ein späterer Nachfolger im Lehramt, Franz Ignaz Thiermayr,herausgab.
F. Grienwaldt, Album Bavariae iatricae monach. 1733, pag. 70. —Mederer,Annales Ingolstadiensis Academiae, Pars II, pag. 285. — Prantl, I, pag. 434.
f. se.itz.
*Kilpatrick, Andreas.Robert K., geboren iu Cheneyville, Rapids-parish, La., am 24. März 1817, studirte Medicin am Jetferson Med. Coli, und amGeorgia Med. Coli, und erhielt von letzterem den Grad als M. D. im März 1837.Dann war er als Arzt in verschiedenen Städten thätig, bis er sich 1866 inNavasota, Texas, seinem jetzigen Wohnorte, niederliess, wo er Mitglied der TexasMed. Society und Vorsitzender der Abtheilung für öffentliche Gesundheitspflege ist.Er schrieb: „History of the epidemic yellow fever in Woodville, Miss., 1844"(New Orleans Med. Journ., 1844—45) — „Cholera in Louisiana 1849—50" —„Yellow fever in Louisiana 1855" (Ebenda 1856) — „Cholera in Texas 18(i6"(Texas Med. Journ., 1867) — „Yellow fever in Texas 1867" (Ibid. 1868) —„Indigenous medical resources of Texas 11 (Transact. of the Med. Assoc.,1876) u. A. Seit 1877 ist er Mitarbeiter am „Southern Medical Journal" undam „Texas Medical Journal".
Atkinson, pag. 152. Pgl.
*Kimball, GillmanK., amerikanischer Chirurg und Gynäkolog, in Hillam 8. December 1804 geboren, studirte an der medicinischen Schule des Dart-mouth Coli., wo er 1827 graduirt wurde, besuchte dann einige europäische medi-cinische Anstalten, hauptsächlich die Kliniken von Dupuytren und Boyer in Paris,und liess sich 1830, nachdem er vorübergehend an einem anderen Orte prakticirthatte, in Lowell, seinem jetzigen Wohnsitze, nieder, wo er in seiner bisherigenPraxis 225 Ovariotomieen mit 96 0 / 0 Heilungen, 12 Uterusexstirpationen mit5 Heilungen und andere grössere chirurgische, resp. gynäkologische Operationenvollzogen hat. 1837 wurde er zum M. D. honor. vom Williams Coli, ernannt;seit 1877 ist er Mitglied der Amer. Gynaecolog. Society und Vice-Präsident derMass. Med. Soc. Von seinen literarischen Veröffentlichungen beziehen sich diewichtigsten auf Gastrotomie, Ovariotomie und Uterusexstirpation, wie z. B.: „ Gasesof drainage frorn the cul de sac of Douglas after ovariotomy" (Boston Med.and Surg. Journ., 1874) — „Cases of uterine fibroids treated by electrolysis"(Ibid. 1874) — ,, Exstirpation of the Uterus in connection wiih ovariotomy,followed by recovery 1 ' (Ibid. 1876); mit E. Cutter: „On the treatment of