Druckschrift 
3 (1886) Haab - Lindsley
Entstehung
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467
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KEY. — KEYSEE.

Seitens seiner Collegen, die ihn 1845 zum Mitgliede des Council des Ii. C. S.ernannten, sondern auch eine grosse und lucrative Praxis und die Ernennung zumSurgeon des Prinzen Albert. Er wurde am 23. August 1849, nach nur ein-tägiger Krankheit, ein Opfer der Cholera.

Lancet. 1849, II, pag. 300, 411. — Callisen, X, pag. 174; XXIX, pag. 239.

Gurlt.

*Key , Ernst Axel Henrik K., geboren in Smäland 1832, wurdeStudent in Lund 1848, Liccntiat der Med. 1857 und Doctor der Medicin 1862; war1858—59 Unterchirurg am Serafimerlazareth in Stockholm, studirte 1860 dienormale Histologie bei Max Schultze in Bonn, 1861 die pathologische Anatomiebei R. Virchow in Berlin, wurde 1862 zum Professor der pathologischen Anatomieam Karolinischen Institute ernannt, ist seit dem ersten Erscheinen des „NordisktMedioinslct Arhiv" (1862) dessen Hauptredacteur lind seit 1882 Repräsentantder Stadt Stockholm in der zweiten Kammer des schwedischen Reichstages. Vonseinen hervorragenden literarischen Leistungen sind anzuführen: „Om smaJc-nervernas ändningsätt i grodtungan" (Lund 1861; deutsch in Reichert's unddu Bois-Reymond's Archiv, 1861) — „Zur Anatomie der Milz" (Virchow'sArchiv, 1861) — „Om de s. k. tubularafgjutningarnes olika former och bild-ning vid sjuhdomar i njurarne" (Nord. Medic. Ark., 1863) — „Om zirlcu-lationsförhällandena i njurarne" (Ebenda 1863) — „Om svulstmetastaserinom centrala nervsystemets serosa banor" (Ebenda 1879) und endlich seingrosses, im Verein mit G. Retzius bearbeitetes, noch nicht vollendetes Werk:„Studien in der Anatomie des Nervensystems und des Bindegewebes", filrwelches dessen Verfasser von der französischen Akademie der Wissenschaften einenMoNTHYON 'schen Preis erhalten haben. Hedenius.

Key, s. a. Kaye.

*Keyes, Edward Lawrence K., Dermato- und Syphilidolog in New York,am 28. August 1843 in Charleston, S. C., geboren, studirte auf der Universitätzu New York Medicin und wurde 1866 Dr. med. Dann ging er zur weiterenAusbildung nach Europa und beschäftigte sich hier während eines l '/»jährigen Auf-enthaltes, besonders in Paris, mit dem Studium der syphilitischen und Haut-, wieder Krankheiten des Urogenitalsystems. 1867 kehrte er nach Amerika zurück unddomicilirt seitdem in New York, wo er als Professor der Dermatologie am BellevueHosp. Med. Coli., sowie als consultirender Arzt für Hautkrankheiten wirkt. Vonseinen literarischen Publicationen führen wir an : „Syphilis of the nervous System"(N. Y. Med. Journ., 1870) — „Galvano-puncture of abdominal aneurism" (Ibid.1871) — „The internal treatment of syphiHi" (Transact. Internat. Med. Congress,1876) — „Tonic treatment of syphilis" (New York 1877) —- ,,Oenito-urinarydiseases with syphilis" (Ebenda 1874) — „An improvement in the jaivs ofthe lithotrite" (N. Y. Med. Record., 1878) — „Periarthritic abscess of thehnee in a y<>ung child treated by the Lister method" (Boston Med. and Surg.Journ,, 1878) — „Rapid lithotrity with eoacuation" (Amer. Journ. of Med.Scienc., 1880), worin er die in Gemeinschaft mit van Büren bei Ausübung derLitholapaxie gemachten Erfahrungen mittheilt — „ The treatment of syphilisin its different stages" (Philad. Med. Times, 1882) — „An evacuating straighttube for use in rapid lithotrity" (Lancet 1883).

Atkinson, pag. 256. Pgl.

*Keyser, Johan Ferdinand Gustaf K., geboren in Stockholm 1813,wurde Doctor der Medicin in Upsala 1841, Armenarzt in Stockholm 1841 — 54,war Sachwalter und Fiscal der Medicinalverwaltung 1859—63, machte 1839—41wissenschaftliche Reisen in Deutschland und Frankreich und hat lange einebedeutende otiatrische Praxis in Stockholm gehabt. Unter seinen Schriften istausser einigen Mittheilungen in der Zeitschrift Hygiea anzuführen: „ Of versigt afotiatrikens liistoria och näwarande tillstand" (Stockholm 1856). Hedenius.

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