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3 (1886) Haab - Lindsley
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JAMAIN. JAMES

derArchives d'ophthalmologie", in denen er einMim. sur Vemploi de labelladone dans les maladies des yeux" veröffentlichte. Auch wurde er 1854Chefredacteur derGazette des höpitaux", fiir deren chirurgischen Theil. 1856beendigte er einManuel de pathologie et de clinique chirurgicale" (2 voll.185659; 2. edit. 186669; ital. Uebers. Neapel 1856) und gab 1857 und 1859den 4. und 5. Band von Nelaton'sClements de pathologie chirurgicale" undden 1. Band der 2. Auflage derselben heraus. Bei einem neuen chirurgischen Concursehatte er die These:Des plaies du coeur" (1857) verfasst. 1858 wurde er zumChirurgien des höpitaux ernannt, hat jedoch niemals einer Hospital-Abtheilung vor-gestanden. Er starb ganz plötzlich am 12. December 1862. J. war ein fleissiger.gewissenhafter und kenntnissreicher Arbeiter, wie schon aus dem Umstände hervorgeht,dass NeI/ATON ihm die Vollendung seines Handbuches anvertraute. Seine anderenSchriften waren vorzugsweise für die Studirenden berechnet und fanden bei den-selben grossen Beifall, jedoch knüpfen sich an seinen Namen keine grossen Ideenoder Entdeckungen. Er war Bibliophile, besass eine sehr bedeutende Bibliothek,beschäftigte sich in seinen Mussestunden mit Botanik und war Archivar der Societebotanique de France.

A. Despres in Bull, de la Soc. anat. de Paris. 38. annee 1863, pag. 681.Lorenz, III, pag 18; VI, pag. 10. Gurlt

James, Robert J., englischer Arzt, geboren 1703 in Kinverston (Graf-schaft Stafford), machte seine medicinischen Studien auf dem St. John's Collegein Oxford, woselbst er die Lieenz zur Praxis erlangte, prakticirte dann in Sheffield,Litchfield und Birmingham und begab sich zuletzt nach London, wo er sich durchdie Herausgabe seinesMedical dictionary" (London 174344, 3 Bde., Fol.;franz. Uebers. von Diderot, Eidous, Toussaint , Paris 174648, 4. Bde., Fol.)bekannt machte und noch grösseren Ruf durch die Composition eines angeblichals Gegenmittel gegen Fieber dienenden Pulvers, des nach ihm benanntenJamesPowder" (eines Antimonpräparates), erlangte. Letztere Erfindung hatte, trotz desWiderstandes der Facultät, grossen Erfolg und wurde für ihren Urheber eine Quelledes Reichthums. 1755 erwarb J. die medicinische Doctorwiirde an der Univer-sität zu Cambridge und starb zu London am 23. März 1776. Ausser dem oben-genannten Wörterbuch hat J. eine gute Arbeit über Tollwuth veröffentlicht u. d. T.:Method of preventing and curing the madness caused by the bite of a maddog" (London 1735; 1741; 1760; s. Sprengel , Gesch. d. Med., V, pag. 567),ferner rühren von ihm her:Treatise on tobacco, tea, coffee and chocolate"(Ibid. 1745)Modern practice of physie, improved by Boerhaave andH o ff mann" (Ibid. 1746, 2 Vol.)On the presage of life and deathin diseases" (Ibid. 1746)English dispensatory" (Ibid. 1747)A disser-tation upon fevers, and a vindication of the fever powder" (Ibid. 1778)v Some experiments made on mad dogs with mercury" (Philos. Transact., 1736,Abridg., T. VIII)A short treatise of the disorders of children" (London 1780).

Hutchinson, II, pag. 3.Nouv. biogr. gen. T. XXVI, pag. 311. ßiogr. med.V, pag. 344. Dict. hist. II, pag. 272. Münk, II, pag. 269.

James, Thomas C. J., zu Philadelphia, war 1766 daselbst geboren,machte seine medicinischen Studien unter Adam Kuhn auf der Universität vonPennsylvanien, nahm, nachdem er 1787 den Baccalaureusgrad erworben, eine Stelleals Schiffschirurg an, wodurch er sich die Mittel erwarb, 1791 London zu be-suchen und seine Studien unter John II unter , zusammen mit seinem Lands-mann Physich fortzusetzen. Er interessirte sich daneben besonders für Geburts-hilfe, besuchte auch Edinburg und kehrte 1793 nach Philadelphia zurück, wo ernoch Gelegenheit fand, sich bei der schrecklichen, daselbst wüthenden Gelbfieber-Epidemie nützlich zu machen. Nach fast lOjähriger geburtshilflicher Praxis begannJ. auch Vorlesungen über Geburtshilfe zu halten, anfänglich in Gemeinschaft mitChurch , später mit Nathan. Chapman , indem er gleichzeitig die Errichtung einer