HYERNAUX. — HYRTL.
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internes, chez une personne mariee" (Ibid. 1882) — „Brides amniotiques,accouchement laborieux" (Ibid. 1882) — „Nouveau clamp a points de suturesmarques, ablation d'une tumeur sanguine" (Ibid. 1883) — Observationset expöriences relatives a 1' elytro-vteryqoide du Dr. Chassa qny, de Lyon"(Md. 1883). vau deu Corput .
*Hyrtl, Joseph, geboren am 7. Deeember 1811 zu Eisenstadt in Ungarn,studirte in Wien und zeichnete sich durch seine Fähigkeiten und Kenntnisse inder Anatomie so aus, dass er bereits 1833 dort als Prosector angestellt wurde.1837 übernahm er die Professur der Anatomie in Prag, 1845 die erste Professurder Anatomie in Wien; 1847 wurde er Mitglied der k. Akademie der Wissen-schaften. 1874 sah er sich veranlasst, in Folge zunehmender Schwäche seinerAugen, zu resigniren und lebt seitdem zurückgezogen, aber noch fortdauerndwissenschaftlich thätig, in Perchtoldsdorf bei Wien. 1885 feierte er daselbst, untergrosser Betheiligung seiner zahlreichen Schüler und Verehrer, sein 50jährigesDoctor-Jubiläum. — H. war lange Jahre eine der Zierden der Wiener Universität,und wohl sämmtliche jetzt im Amte befindliche österreichische Anatomen, nebsteiner ganzen Reihe ausserösterreichischer, wie z. B. Wenzel Gruber in Peters-burg, zählen zu seinen Schülern. Im Gebiete der descriptiven menschlichenAnatomie und der Zootomie, sowie in der topographischen Anatomie, welcherletzteren er durch sein berühmtes Handbuch überhaupt erst Eingang in Deutsch-land verschaffte, ferner in der anatomischen Technik, namentlich der Gefäss-injection und Corrosion, muss er unbedingt als einer der Ersten bezeichnetwerden. Seine Präparate, unter denen auch zahlreiche mikroskopische Injections-stücke, haben Weltruf erlangt und sein Lehrbuch der menschlichen Anatomie,seit 1846—1884 in 17 Autlagen erschienen, ist wohl das verbreitetste undbekannteste unter allen. Noch 5 Auflagen kamen, seit H. sich vom Lehr-amte zurückgezogen hat, was wohl besser als jede weitere Auseinandersetzungfür die Vortrefflichkeit des Werkes spricht. Auch als Lehrer, sowohl vomKatheder herab, als auch im Secirsaale, erfreute sich H. eines grossen undberechtigten Rufes, wie er denn auch ein Meister klarer Darstellung, sowohl indeutscher wie lateinischer Sprache, genannt werden kann. Die nachfolgende Auf-zählung seiner bedeutenderen Werke und Schriften mag ein Bild von der ausser-ordentlichen und vielseitigen Thätigkeit H.'s geben: „Beweis, dass die Ursprüngeder Coronar-Arterien, während der Systole der Kammern, von den Semilunar-klappen nicht bedeckt werden und dass der Eintritt des Blutes in dieselbennicht während der Diastole stattfindet" (Wiener akad. Sitz.-Ber., XIV) — „ Ueberdie Plica nervi laryngei " (Ibid. XXV) — „Notiz über das Gavum praeperi-toneale Retzii in der vorderen Bauchwand des Menschen und über die Lineaesemicirculares Douglasii" (Ibid. XXIX) — „ Ueber spontane Dehiscenz desTegmen tympani und der Cellulae mastoideae" (Ibid. XXX) — „ Ueber dieTrochlearfortsätze der menschlichen Knochen" (Denkschriften der Wiener Akad.,XVIII) — „ Ueber wahre und falsche Schaltknochen in der Pars orbitaria desStirnbeines u (Sitz.-Ber., XLII) — „ Ueber die Arteria azygos der menschlichenZunge" (Ibid. XLIV) — „ Ueber endlose Nervenfasern an der Anastomose desObturatorius mit dem Obturatorius accessorius" (Ibid. XL VI) — „ Ueber normaleund abnorme Verhältnisse der Schlagadern des Unterschenkels" (Denkschr.,XXIII) — „ Ueber endlose Nerven" (Sitz.-Ber., LI) — „Ein präcorneales Gefäss-netz am Menschenauge 1 ' (Ibid. LX) — „Das Nierenbecken der Säugethiere unddes Menschen" (Denkschr., XXXI) — „Die doppelten Schläfenlinien derMenschenschädel etc." (Ibid. XXXII) — „ Ueber die Selbststeuerung des Herzens"(Wien 1855) — „ Untersuchungen über das innere Gehörorgan des Menschenund der Säugethiere" (Ebenda 1845, Fol.) — „Cranium cryptae Metellicensissive syngnathiae verae et spuriae casus singularis" (Ebenda 1877). — DerZootomie und vergleichenden Anatomie gehören an: „Beiträge zur vergleichendenAngiologie" (Denkschr. d. Wiener Akad., Bd. I) — „Zur vergleichenden Anatomie