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GOYKAND. — GRABA.
memoires et observations de Chirurgie, recueilles et annotes par le Dr. Silbert"(Paris 1870).
Tillaux imBull.gener.de therapeut., T. LXXXI, 1871, pag. 448. —Decliambre,
4. S&rie, T. X, pag. 262. „
Gurlt.
Gozzi, Giuseppe Fulvio G., zu Bologna, batte daselbst studirt, wurdeProfessor der Hygiene, Therapie und Materia medica und starb am 20. März 1852.Er schrieb: „Sopra l'uso di alcuni remedii aurifici nelle malattie veneree . . .indirizzato al cel. pro f. Giacomo Tommasini (Opuscoli seientif. di Bologna1817) — „Delle azioni generali dei remedi e partlcolare delV irritativa"(Bologna 1822) — „Fondamenti di terapeutica generale e di materia medica"(Ebenda 1831) — „Leggi ßsiologico-patologiche . . . l'uso appropriato deglieccitamenti, dei descrimenti positivi e negativi e degli irritamenti" (Ebenda 1835).
Decliambre, 4. Serie, T. X, pag. 263. — Callisen, VII, pag. 326; XXVIII,pag. 248. G.
Graaf, Reinier de G., am 30. Juli 1641 in Scboonboven geboren,studirte (1660) in Utrecht unter Dieherbroeck , danach unter de le Boe SylviüSund van Hörne in Leyden,, wo er als Student seine berühmte anatom.-physiol.Abhandlung „Disputatio medica de natura et usu succi pancreatici" (1664;französisch Paris 1666; Leyden 1671; 1674; in Manget's Biblioth. anatom.,Geneve 1685) schrieb, in Paris und in Angers, wo er 1665 zum Doctor med.promovirte. Im folgenden Jahre etablirte er sich in Delft (war jedoch fast dasganze Jahr 1667 wieder in Paris) und war da nicht allein praktisch, dochvornehmlich wissenschaftlich wirksam, bis zu seinem frühzeitigen Tode 1673.de G. hat sich ausserordentlich grosse Verdienste erworben, um die Anatomie derGeschlechtsorgane des Menschen, die er besser und genauer wie Keiner vor ihmkennen gelehrt hat und in deren Beschreibung sein Name auch noch stets fort-lebt (Folliculi Graafiani ovarii). Bekannt ist sein Streit mit Jan Swammerdamüber die Priorität der durch ihn veröffentlichten anatomischen Entdeckungenund Gefäss-Injectionsmethoden, welcher die Ausgabe seiner „Defensio partiumgenitalium adversus Swammerdammum" (L.B. 1673) zur Folge hatte. Erschrieb ausserdem: „Epistolae ad L. Schacht de nonnullis circa partes geni-tales inventis novis" (Leyden 1668) — „De virorum organis generationi inser-vientibus" (Ebenda 1668; 1670; 1672) — „De clysteribus" (Ebenda 1668; 1672;französisch 1878 unter dem Titel: „L'instrument de Molilire, Traduction duTraite de clysteribus wo beigefügt ist die: „Epistola ad Vop, Fortun.Plempium", Ai. 1669) — „De usu syphonis in anatomia" (Leyden 1668) —„De mulierum organis generationi inservientibus, tractatus novus" (Ebenda 1672)und „Observatio de arteriis carotidibus induratis, et de utero monstroso"(Ephemerid. Acad. nat. curios., Jahrg. I, Nr. 127 und 128). Seine sämmtlichenWerke haben wir lateinisch Leyden 1674; London 1678; Amsterd. 1705; hol-ländisch Amsterd. 1686; französisch Basel 1679 und Lyon 1679.
A. Portal , Hist. de l'anat. et de la Chirurgie, T. III, pag. 214—235.
C. E. Daniels.
Graba, Johann Andreas G., geboren in Erfurt oder in Mühlhausen,studirte sechs Jahre lang Medicin in Königsberg und liess sich dann als praktischerArzt in Erfurt nieder, ohne vorher promovirt zu haben. Streitigkeiten mit derErfurter medicinischen Facultät veranlassten G.. nachträglich im Jahre 1658 denDoctorgrad in Giessen zu erwerben; er wurde in demselben Jahre Physicus inErfurt und 1664 zu Mühlhausen, wo er 1669 am 13. Mai starb. G. war Mit-glied der Leopoldinischen Akademie der Naturforscher und veröffentlichte mehrereepidemiologische Arbeiten, so: „ Beschreibung der unaufhörlichen giftbösenanfälligen Landfieber" (Erfurt 1660) — „Kurze Erinnerung von der hin undwieder grassirenden Seuche der Blattern und Masern" (Ebenda 1661) —„Kurzer l nterricht von Scharbock" (Ebenda 1661) — „Medicinalische