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GODARD. — GODIER.
medicales et scientifiques. Avec une preface par Gh. Roh in" (Paris 1867;av. atlas, 4.).
Duchaussoy im Bullet, de la Soc. anat. de Paris. 1862, pag. 581. — B. Ballin Comptes rendus de la Soc. de liiologie de Paris. 1863, pag. V. — Magnon im Mem. dela Soc. d'anthropol. de Paris. 1865, pag. LXIII. g.
Goddard, Jonathan Gr., englischer Arzt und Chemiker, geboren 1617in Green wich, studirte im Alter von 15 Jahren Medicin in Oxford und wurde imJahre 1642 Dr. med. zu Cambridge. 1646 in das Collegium der Aerzte zu Londonaufgenommen, lehrte er dort Anatomie und wurde später Ober-Feldarzt bei derCromwell'schen Armee in Irland und Schottland. 1651 kehrte Gr. nach Londonzurück und wurde Vorsteher des Morton College. Von Karl II. dieses Amtesentsetzt, erhielt er 1655 die Stelle eines Professors der Medicin am GreshamCollege und wurde Mitglied der Royal Society. Er starb am 24. März 1674.Nach dem Zeugniss von Ward, Bischof von Salisbury, soll G. der Erstegewesen sein, der in England ein Teleskop verfertigte. Von Schriften hinterliesser Aufsätze in den Philosophical Transactions, ferner: „A discourse concerningphysic and the many abuses there of iy the apothecaries" (London 1668) —„Arcana Goddardiana" als Anhang der 2. Ausgabe der Pharmacopoeia Bateana(London 1681) — „The College of Physicians vindicated" (London 1676) u. A.
Biogr. med. IV, pag. 466. Pgl.
GrOdefroy, Amable G., zu Rouen, daselbst gebürtig, war anfängliehMilitärarzt, liess sich dann in seiner Vaterstadt nieder, wurde 1804 Mitglied derdortigen Akademie, an deren Arbeiten er durch Berichte und Abhandlungen einennicht unbedeutenden Antheil nahm. An solchen sind zu nennen: „ Essai liistoriqueet critique sur M. David, docteur en midecine et Chirurgien en chef deVHötel-Dieu de Rouen" (1805) — „Dissertations sur les maladies de l'oreille"
(1805) — „Observations medicales" (1806) — „Essai sur la medecine morale"
(1806) — „De l'influence despassions sur la produetion des maladies" (1808) —„Notice sur M. Bernard, D. M. a Rouen" (1810). Von der Akademie derMedicin in Brüssel und der Soc. de med. in Lyon erhielt er Preise für seineAbhandlungen: „ Quelles sont les maladies dont la goutte irrig ulikre peut prendrele caractere ?" und „Sur les brouillards consideres comme causes de maladies".Er starb am 16. December 1833.
Lebreton, II, pag. 139. G.
Godefroy, Auguste-C6sar-Fran§ois G., zu Eennes, war daselbstam 26. April 1805 geboren, wurde 1828 zu Paris Doctor, liess sich dann inseiner Vaterstadt nieder, erwarb sich einen bedeutenden Ruf als Geburtshelfer,wurde 1837 zum Professor an der Hebammen-Lehranstalt und 1840 zum Professorder Geburtshilfe an der medicinischen Schule daselbst ernannt und war seit 1868auch Arzt der dortigen Civil-Hospitäler. Besondere Schriften sind nicht von ihmbekannt, wohl aber eine grosse Reihe von Aufsätzen, durchweg geburtshilflichenInhalts, grösstentheils in der Revue de therapeutique medico-ehirurgicale (1841 bis1875), aber auch in den Annales d'obstetrique, dem Journ. des connaiss. utilesmedico-chirurg. u. s. w. publicirt. Dieselben betreffen die Wendung, die Behandlungder Ante- und Retroversio uteri in der Schwangerschaft, den Thrombus vulvae,die Behandlung der Uterinblutungen, die künstliche Frühgeburt, den Vaginal-Kaiserschnitt, die Zangenapplication, das persistirende Hymen, Erweichung undRuptur der Beckensymphysen, Kaiserschnitt verbunden mit Ovariotomie u. 's. w.Er starb am 3. Juli 1875 bei einer Entbindung.
Glaeser, pag. 301. — Decliambre, 4. Serie, T. IX, pag. 476. G.
Godier, Fred6ric G., zu Paris, war 1800 zu Angers geboren, wurde1825 in Paris Doctor, schrieb im Journ. gen. de m6d. (1827, 28, 29): „Mem.sur l'emploi de chlorures a Vint&rieur" — „Mem. sur Vemploi de l'hydrate