GIANNINI. — G1BBES.
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Hofarzt wurde. 45 Jahre alt, starb G. (1818) an der Lungenschwindsucht. Iuseiner Schrift „Deila natura delle febbri e del miglior metodo di curarle"(Mailand 1805; 1809, 2 voll.; Neapel 1817; franz. Uebers. Paris 1808) plaidirter lebhaft für die kalten Begiessungen bei verschiedenen fieberhaften Erkrankungen.Ausserdem schrieb G. „Memorie di medicina" (Mailand 1800—1802) und eineAbhandlung tiber Gicht und Rheumatismus.
Biogr. med. IV, pag. 415. — Dict. liist. II, pag. 544. —v. Würzbach V, pag. 176
V%\.
Gibt), Sir George DuncanG., in London, war zu Montreal in Canadaam 25. December 1821 geboren, studirte im Mac Gill College seiner Vaterstadtund wurde 1846 daselbst Doctor. Er setzte seine Studien in Dublin und iuLondon fort und trat 1855 in die Redaction der „Lancet", für welche er bis 1866den „Mirror" und die „Clinical Records" redigirte. Er war mehrere Jahre langPhysician an der St. Pancras Infirmary und Assistant Physician des Westminster-Hospital. Nachdem er in früheren Zeiten „A treatise on whooping-cough. etc."(London 1854), sowie einige physiologische, naturhistorische und pharmaceutischeArbeiten, z. B. über Assimilation des Zuckers, über die von canadischen Insectenerzeugten Geräusche, über Sauguinaria canadensis (1855—61) herausgegebenhatte, machte er sich, bereits ehe das Laryngoskop erfunden war, um dieKrankheiten des Kehlkopfes verdient und veröffentlichte über dieselben, sowie überVerwandtes das Folgende: „On diseases of the throat, epiglottis and windpipe"(London 1860; 2. edit. 1864, unter demselben Titel mit der Hinzufügung: „asreflected by the laryngoscope; a, complete manual etc." Er übersetzte für dieNew Sydenham Society: J. N. Czermak's „On the laryngoscope and its employ-ment in physiology and medicine" (1862) und schrieb weiter: „ On the diseasesand injuries of the hyoid or tongue hone" (London 1862) — „ The laryngoscope ;illustrations of its practical application, etc." (Ebenda 1863) — „Report on thephysiological effects of bromide of ammonium" (Brit. Assoc. Rep. 1863) — „ Thelaryngoscope in diseases of de throat; with a chapter on rhinoscopy" (London,3. edit. 1868) — „On the uses of the uvula" (Brit. Assoc. Rep. 1871) u s. w.Ausserdem anthropologische Arbeiten über verschiedene Formen der Glottis, denLarynx des Negers und dessen Verschiedenheit von dem des Weissen, extremeHypertrophie des Schädels (Anthropol. Review 1864; Anthropol. Soc. Journal1864; Anthropol. Soc. Memoirs 1866); ferner; „On centenarian longevity"(Brit. Assoc. Rep. 1871) und zahlreiche Artikel in der Lancet, den Transactionsder Pathological und Obstetrical Society, den Archives of medicine etc. Dieseräusserst vielseitige Mann , der auch noch auf dem Felde der Geologie und Archäologiegearbeitet hat, nahm in der späteren Zeit seines Lebens einen seiner Familiezukommenden Adelstitel wieder an und starb am 16. Februar 1876.
Med. Times and Gaz. 1876, X, pag. 295. G.
Gribbes, Sir George Smith G., zu Weyniouth, wurde in Oxford Doctorund darauf Arzt in Bath. Er schrieb: „On the conversion of animal muscleinto a substance much resembling spermaceti" (Philos. Transact. 1794, 95) —„A few observations on the component parts of animal matter, and their con-version into a substance resembling spermaceti" (Bath 1796) — „A treatiseon the Bath waters" (London 1800) — „A second treatise on Bath waters, etc."(Ebenda 1808) — „On life" (Lond. Med. and Phys. Journ. 1827); ferner überdie ehemische Zusammensetzung der Quellen von Bath u. s. w.; auch Abhandlungenin der Lond. Med. Gaz., sowie in anderen Journalen.
Callisen, VII, pag, 183; XXVIII, pag. 199. G.
Gribbes, Robert Wilson G., zu Columbia, 1809 zu Charleston geboren,studirte auf der Universität von Süd-Carolina, wo er 1830 Doctor wurde, warspäter Professor der Chemie und Geologie zu Columbia und ist durch seine geo-logischen und paläontologischen Arbeiten, die hier nicht zu verzeichnen sind, bekannt.
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