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2 (1885) Chavet - Gwinne
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GENDRIN. GENERSICH.

der Medioin gekrönt -Documents sur le cholera-morbus epiclemique" (1832) Mem. sur les fixeres continues ", 1837 mit einem Preise von 1500 Frcs.gekrönt Traite, philosophique de midecine pratique" (3 voll., 183841;deutsche Uebers. von K arl N eübert, 2 Bde., 1839, 40)Leqons sur lesmaladies du coeur et des gros arteres, faites a Vhop. de La Pitie . . . 1840-41.Ree. et publ. par E. Golson et D ubr euil - H elion" (1841, 42; deutscheUebers. von G. K kdpp , Leipzig 1848)Mim. sur le diagnostic des anevrysmesdes grosses arteres" (Revue med. frang. et etrang., 1844). Er war Mit-Redacteurder Revue med. seit 1824 und redigirte vou 18271830 dasJournal generalde me'dec., chir. et pharm." und von 183032 dasselbe u. d. T.Transactionsmedicales". Ausserdem zahlreiche Aufsätze in den Arch. gener., Bullet, des sc. med.,Encyclop. des sc. med., Journ. complement., Journ. de med. prat., Journ. gen.,Transact. med., Gaz. med. u. s. w. Auch tibersetzte er aus dem EnglischenA beucromjub'sDes maladies de l'encSphale et de la moelle epiniere" (1835).Seit längerer Zeit lebt er als Medeciu honoraire der Hospitäler in Zurückgezogeu-heit als Nestor der Pariser Aerzte.

Vapereau, 5. edit. I, pag 792. Sachaile, pag. 318. Callisen, TU,pag. 126; XXVIII, pag. 175. q fi

Gendron. Von den verschiedenen Aerzten dieses Namens sind nur folgendenennenswerth:

1. Claude-Deshais 6., geboren in der Beauce, studirte in Montpellier,war Arzt des Bruders von Ludwig XIV., später Arzt des Herzogs von Orleaus,eine Stellung, der er nicht nur eine grosse Praxis, sondern auch freundschaftlicheBeziehungen zu damaligen Gelehrten und hervorragenden Männern der Wissen-schaft verdankte ( B oileau u . A.). Im Alter verliess G. Paris und ging nachAuteuil, wo er sich mit Philosophie beschäftigte und 87 Jahre alt am 3. September1750 starb. Er hinterliess:Recherches sur la nature et la guörison des Cancers"(Paris 1700). G. empfiehlt zur Heilung des Careinoms einzig und allein dieExstirpation und kämpft gegen den Gcheimmittelschwindel bei dieser Krankheit.Zur Beruhigung bei den Sehmerzen empfiehlt er nach dem Vorgange seines Oheims,des Abbe G., die örtliche Anwendung der Belladonna.

Biogr. med. IV, pag. 380. Dict. hist. II, pag. 517. Pgl.

2. Louis-Florentin-Deshais G., Neffe des Vorigen, geboren inOrleans , studirte in Montpellier und liess sich dann in Paris nieder, wo er später(von 1762 ab) an der Ecole de Chirurgie die Stelle eines Professors und Demonstratorsder Augenheilkunde bekleidete. Seine Arbeiten beziehen sich hauptsächlich aufjenes Gebiet der Medicin. Sein:Traite des maladies des yeux" (Paris 1770)war ein in vieler Beziehung mustergiltiges Buch und noch zu Anfang dieses Jahr-hunderts galt es nicht als veraltet.

Biogr. med. IV, pag. 380. Dict. hist. II, pag. 73.

3. Pierre-Andre G., Grossneffe von 1., geboren 1765 zu Bueil inder Tourraine, studirte Anfangs seinem Vater zu Liebe Jura, später Medicin inParis. Im Alter von 22 Jahren Dr. med., prakticirte er später mit grossem Erfolgein La Chartre-sur-Loir (Sarthe), wo er am 17. April 1814 starb. Drei Söhne vonihm waren gleichfalls Aerzte. G. hat nur einige Memoiren gesehrieben (in denVeröffentlichungen der Societe de medecine de Paris und in den Annales cliniquesde Montpellier).

Biogr. med. IV, pag. 380. Pgl.

*Genersicll, Anton G., in Klausenburg, geboren zu Tyrnau in Ungarnam 4. Februar 1842, absolvirte die medicinischen Studien in Budapest 1860 bis1865, wurde daselbst 1865 zum Dr. med. und 1868 zum Dr. chir., Magister derGeburtshilfe und Augenheilkunde promovirt, war Assistent bei der Lehrstelle fürpathologische Anatomie unter Professor Dr. L. v. A ränyi , 18651868, und