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1 (1884) Aaskow - Chavasse
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CEELY. CELSUS.

Ceely, Robert C., zu Aylesbury, war um 1797 geboren, studirte imLondon Hospital, Guy's Hospital und in Edinburg und liess sich 1819 in demangegebenen Orte nieder, woselbst er eine ausgedehnte Praxis erlangte und siehnach dem Ausbruch der Cholera 1832 auszeichnete. Im folgenden Jahre interessirteer sich besonders für die Gründung der Bueks General Infirmary, deren (Chirurger Lebenslang war. Weitere Verdienste erwarb er sich um das genaue Studium derPocken bei Kühen, worüber er in dem Transact. of the Provincial MedicalAssociation (Vol. VIII, X, 1840, 42):Observations on the variolae vaccinae,as tliey occasionally appear in the vale of Aylesbury", sowieOn the Vaccineand equine diseases" (1841) veröffentlichte, Beobachtungen, die ihn berechtigten,für die animalische Vaccination einzutreten und als Sachverständiger von derRegierung zu Rathe gezogen zu werden. Von weiteren Arbeiten sind noch zunennen:Account of contagious epidemic puerperal fever" (1835)Caseof malignant fungoid disease of the tongue" (1847)Health officers, theirappointment etc." (London 1873). Er starb am 28. November 1880.

Med, Times and Gaz. 1880. II, pag. 687. Lancet. 1880. 11, pag. 958. G.

Cejka ( C zegka ), Johann Joseph C., zu Prag, geboren am 7. März1812 zu Rokycan in Böhmen, studirte von 1831 an in Prag, erwarb 1837daselbst mit der Diss.:Nonnullae observationes de valore diagnostico ausculta-tionis ac percussionis" die Doctorwiirde, war 1838 Secundärarzt im dortigenallgemeinen Krankenhause, wurde 1843 Arzt im Provinzial-Strafhause und schriebüber eine in demselben 1843 beobachtete Scorbut-Epidemie (Prager Vierteljahrsschr.Bd. II, 1843). 1847 habilitirte er sich als Docent für Hautkrankheiten an derUniversität, wurde als eifriger Czeche 1848 in den Reichsrath gewählt, gab diePolitik aber noch in demselben Jahre wieder auf und erhielt 1849 die Abtheilungfür Brustkrankheiten, über welche letzteren er von da an sehr besuchte Curse hielt.Literarische Beiträge aus dieser Zeit sind: Ueber das Nonnengeräusch" (Ebendas.Bd. XXVI, XXVII, 1850) undBeiderseitige Lähmung des Musculus serratusmagnus" (Bd. XXVII). 1851 wurde er zum Prof. e. o. ernannt und übernahmnoch einige weitere Hospital-Abtheilungen. Er war auf sehönwissensehaftlichemGebiete vielseitig und als Uebersetzer mit Erfolg tbätig, indem er die böhmischeLiteratur mit guten Uebersetzungen deutscher und englischer Classiker und mit sorg-fältig gesammelten Terminologien für Musik und Medicin bereicherte. BedeutendenAntheil hatte er au der Gründung und Hebung des medicinisehen Witwen-Ver-sorgungshauses in Prag, dem nach seinem am 25. December 1862 erfolgten Todesein ganzes Vermögen zufiel.

Prager Vierteljahrsschr. Bd. LXXYII, 1863. Miscellen, pag. 1. - v. Wurzbach,XI, pag. 378. G.

Cellarms, s. K ellneb , Salomon K.

Celsoy, Guibert C., uach seinem Geburtsorte in der Haute Marne sogenannt. Er war Arzt Königs Johann II. und Carl V. und starb in Paris 1390.In seinem Geburtsorte liess er eine Kirche bauen, die noch heute steht und zuden merkwürdigsten des Departements zählt. Unger

Celsus, A. Cornelius 0., der Verfasser des berühmtesten medicinisehenWerkes der römischen Literatur, lebte um die Zeit von Christi Geburt zu Rom.Entsprossen dem edlen Geschlecht der Cornelier, ausgerüstet mit hoher geistigerBegabung und mit der umfassenden Bildung des vornehmen Römers, verfassteC. nach dem Vorgange des Varro u. A. eine Reihe von Schriften über die demgebildeten Römer nöthigen Wissenschaften: Rhetorik, Philosophie, Kriegskunst,Laudwirthschaft und Medicin, welche entweder zu einem Ganzen, einer ArtEncyklopädie, verbunden waren, oder in zwei Gruppen zerfielen. Die zweite vondiesen führte den TitelArtes" und enthielt die Landwirthschaft und die Medicin.Von allen diesen Werken ist nur das über die Medicin fast vollständig auf unsgekommen. Dass die Heilkunde zu den Gegenständen gehörte, deren Kenntniss