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BOUILLAUD.. - BOUILLON-LA-GRANGE.
articulaire algu etc." (1836; englische Uebersetzung von James Kitchen,Philadelphia 1837; deutsche Uebersetzung von Kersten , Magdeburg 1837) —„Glinique mödicale de Vhopital de la Charite, etc." (3 voll. 1837; deutscheUebersetzung von Gust. Krupp , Cassel und Leipzig 1838; 2. Ausg. Quedlinburg1846) — „De Vintroduction de l'air dans les veines" (1838) — „ Tratteclinique du rhurnatisme articulaire etc." (1840) — „Sur le siege du sensdans le langage articule" (1839—1848) und sein grösstes Werk: Traite deNosographie m&dicale" (5 voll. 1846). Nachdem er von 1842—1846 Deputirtervon Angouleme gewesen und gewöhnlich mit der Linken gestimmt hatte, wurdeer als Mitglied des Conseil superieur der Universität 1848 an Stelle von Orfilazum Decan der medicinischen Facultät erwählt; er legte jedoch 111 Folge vonDifferenzen mit der Verwaltung diese Stelle wieder nieder. 1868 wurde er Mitgliedder Akademie der Wissenschaften. Er gab noch heraus: „Legons cliniques surles maladies du coeur et des gros vaisseaux" (1853) — „Du diagnostic et dela curabilite du Cancer" (1854) — „De l'influence des doctrines et des systhm.espathologiques de la thörapeutique" (1859) — „Discours sur le mtalisme etl'organicisme" (1860) — „De la congestion cerebrale apoplectiforme dans sesrapports avec Vepilepsie" (1861) — „Discussion sur Vorganologiephrenologiqueea genSral et sur la localisation de la faculte du langage articule en particiilier"1865). Ein Theil der obigen Arbeiten, sowie andere, nicht angeführte, befindensich im Bulletin de l'Academie de medecine, aber auch in zahlreichen anderenZeitschriften. Er starb am 29. October 1881. Als Beweis seiner bis in ein hohesAlter bewahrten Geistesfrische ist anzuführen, dass er noch einige Wochen vorseinem Tode in der Akademie der Medicin sich an der Discussion betheiligt hatte.
Vapereau, I, pag. 275. — Bitard, pag. 165. — Gaz. des höpit. 1881,pag. 1001. — Callisen, II, pag. 487; XXVI, pag. 388 (j
Bouillet, zwei französische Aerzte. Jean B., der Vater, in Servian beiBeziers geboren, studirte zu Montpellier 1707—1711 Medicin, liess sich aber erstnach weiterem Privatstudium von vier Jahren Dauer in Beziers als Arzt nieder.Wahre Triumphe nennt Montfalcon die Erfolge seiner ersten Arbeiten, specielldes „ Memoire sur la cause de la multiplication des fermens" (Beziers 1719)und der „Dissertation sur la cauee de la pesanteur" (Bordeaux 1720), diebeide von der medieinischen Akademie zu Bordeaux mit Preisen gekrönt wurden.Später folgten : „Avis et remede contre la peste" (Beziers 1721) — „Memoire surles maladies qui regnent a Beziers et que Von appelle coup de vent" (Beziers 1 736 ;epidemische Katarrhe, nach B.'s bald darauf veröffentlichten Beobachtungen durchChinin zu behandeln) — „Plan d\ne histoire generale des maladies" (Daselbst 1737)und „Clement de medecine pratique, tires d'Hippocrate et de quelques autresmedecins andern et modernes" (daselbst 1747). — Neben einigen Einzelaufsätzen 1über verschiedene therapeutische und historisch - medicinische Gegenstände , auchüber Pockeninoculation und Vaccination bedürfen noch der Erwähnung die „Obser-vations relatives a Vanasarque" (Beziers 1765), au deren Bearbeitung sichJean-Henri-Nicolas B., der Sohn, mitbetheiligte. Im Uebrigen schlug Letzterer,1729 geboren, durchaus die Wege Jean B.'s ein, indem er in Beziers lebte und starbund ausser weiteren Bearbeitungen des letztgenannten Themas noch ein „ MSmoiresur les pleuro-peripneumönies epidemiques de Beziers (daselbst 1759) publicirte.
Biogr. med. II. Eed. .
Bouillon-la-Grange, E. J. B. B.-la-Gr., geboren 1764 zu Paris, warzwar vorwiegend Professor an der Ecole de Pharmacie, gleichzeitig jedoch auchMed. Dr. und eine Zeitlang Offieier de sante in der Armee der französischenRepublik. Später übernahm er die Professur der Physik und Chemie an derCentralschule des Pantheon und an der Ecole polytechnique. Seine sehr zahlreichenpharmaeeutisehen Schriften, die sich bei Callisen sämmtlicli verzeichnet finden, hierübergehend, heben wir nur die „ Observations sur l'origine de la maladie venerienne