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1 (1884) Aaskow - Chavasse
Entstehung
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341
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BAYNHAM. BAZIN.

der Anatomie in Cambridge gewesen war. Die Verbindung mit Else dauerte biszu dessen plötzlich erfolgtem Tode, 5 Jahre lang, während welcher Zeit B. einegrosse Reihe werthvoller Präparate für das Museum herstellte. Da es B. nichtgelungen war, Else's Nachfolger zu werden, wurde er 1781 Mitglied des RoyalCollege of Surgeons und begann eine chirurgische Praxis in London, kehrte abernach löjährigem Aufenthalte in England in seine Heimath zurück, liess sich inEssex nieder und verblieb daselbst bis zu seinem am 8. December 1814 erfolgtenTode. Er veröffentlichte einenAccount on extra-uterine conception" (MedicalFaets, Vol. 1, 1791) und einige Aufsätze im Medical aud Philosophical Journaland Review (Vol. 1); im Philadelphia Journal of the Medical and PhysicalSciences (Vol. 4) finden sich einige posthume Publicationen. Trotz der Verborgen-heit und Beschränktheit seines Wirkungskreises, erfreute sich B. in Amerikaeines weitverbreiteten und wohlverdienten Rufes als ausgezeichneter Anatomund Chirurg.

Thacher, I, pag. 168. Watt, I, pag. 87 y. q .

Baynton, Thomas B., Chirurg in Bristol, ist hauptsächlich berühmtdurch seine Schrift:Descriptive account of a new method of treating olcl ulcersof the legs" (London 1797 ; 2. edit. 1799), in welcher der bekannte Compressiv-Heftpflasterverband zur Behandlung alter Untersehenkelgeschwüre empfohlen wurde.Ausserdem schrieb er noch:An account of a successful method of treatingdiseases of the spine etc." (London 1813).

Bayrus, Petrus B., in Turin 1468 geboren, lehrte zuerst an den Medicin-sehulen dieser Stadt. Später wurde er Leibarzt Karl's III., Herzogs von Savoveu,und starb als solcher am 1. April 1558. Ein Epitaph in der Hauptkirche ver-kündet noch jetzt sein Andenken. Was ihn hauptsächlich desselben werth macht,ist seine vortreffliche Pestschrift:De pestilentia ejusque curatione per prae-servationem et curationum regimen (Turin 1507, 4.; Paris 1513, 8.). Seinesonstigen Schriften sind die Lexpyretae perpetuae quaestionis ei annexorumsolutio. De nobilitate facultatis medicinae" (Turin 1512) undDe medendishumani corporis malis Enchyridion, quod vulgo Veni rriecum vocant" (Basel1563, 1578; London 1561; Frankfurt 1612). Ked.

Bazin. Neben dem unten sogleich anzuschliessenden Führer auf dem Ge-biete der Dermatologie und Syphilis, der den Namen B. trägt, sind folgende fünfältereB. sämmtlich französische Aerzte kurz zu erwähnen. Guille a ume B.,aus der Nähe von Chartres gebürtig, der 1466 in Paris den Doctorhut empfing,1472 Decan der dortigen Facultät war und 1500, ohne Schriften zu hinterlassen,starb. Claude B., ebenfalls in Paris, und zwar 1571 promovirt und daselbstum 1584 Professor der Pharmacie, schrieb:Ergo vis conformatrix seminiinsita'' (Paris 1596) und starb 1612. Sein Sohn Simon B., 1598 in Parispromovirt, daselbst als Professor in Wirksamkeit und 1638 zum Decan gewählt,hinterliess:Ergo ex carie pudendi callosa cicatrix syphilidis certissimnmsignum" (Paris 1628) undErgo magis ab aere quam alimentis corpus mutatur"(Dissertation, Paris 1598). Ebenfalls in Paris lehrte auch noch Denis I!..daselbst 1630 promovirt, aber nur 2 Jahre als Chirurgie-Professor, welcherErgosenilis juventa O/tuu.otpiac indicium" (Paris 1630) verfasste. Am berühmtestenunter diesen war jedoch zweifellos der Strassburger Arzt Aegidius Augustin B.,von dem nur das Todesjahr 1754 bekannt ist. Neben rein naturwissen-schaftlichen , resp. physikalischen Schriften (über die Polypen, die Bienen, diemagnetischen Ströme, die Eigenschaften des Stahls) schrieb er:Observations surles plantes et leur analogie avec les insectes, Vaccroissement du corps liumainet les causes pour les quelles les betes nagent naturellement" (Strassburg 1741).

Biogr. med. II. Grün fei d. Red.-,