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§. 221.
Es kann das Salzbad, durch Zusatz von einem biszweien Eimern voll Muttersoole verstärkt, außerdemdurch Beimischung von Schwefelleber, oder eines Ab-sudes von aromatischen Kräutern, in seinen auflö-senden, durchdringenden, oder stärkenden Wirkungen ver-schiedenartig modisici'rt werden.
Die örtliche Einwirkung des Salzbades kann ebenso, wie beim Stahlbade, durch Anwendung des Bade-schwammes, der Badebürste, des Knetens, derverschiedenartigen Douchen, auf mehrfache Weise verstärktwerden.
Cap. XI.II.
Von dem Gebrauche des Neubrunnens.
tz. 222.
Der Neubrunnm, mehr Kochsalz, Glaubersalz, kohlen-sauren Kalk und sogar etwas mehr kohlensaures Eisenoxydulals der eisenhaltige Trinkbrunnen, dagegen keinen Gyps undetwas weniger Kohlensäure enthaltend^), steht, seinem Ge-halte, wie seinen Wirkungen zufolge, dem Stahlbrunnenam nächsten. Sein innerer sowol, als äußerer Gebrauchkann auf dieselben Zndicationen Anwendung finden. Er
^') Muttersoole, hier Mutterlauge genannt, ist diejenige Flüssigkeit,die nach dem Soggen (der Krystallisation des Kochsalzes) inder Siedepfanne zurückbleibt und die bei uns, außer Chlsr-natrium, schwefelsaures Natrum, Chlormagnesium, schwefel-saure Magnesia enthält.
") Vergl, S, 247. Z. 143.