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Pyrmont und seine Umgebungen : mit besonderer Hinsicht auf seine Mineralquellen ; historisch, geographisch, physikalisch und medicinisch dargestellt ; Mit einer topographisch-geognostischen Karte
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zu erörtern. Es kann aber, nachdem, wahrend der letztenDeeennien, in so vielen Gegenden, in der Nahe von Salz-quellen, Steinsalzlager ausgeschlossen worden sind, kaum nocheinem Zweifel unterliegen, daß nicht auch unsere Kochsalz-sauerlinge von einem Steinsalzlager abzuleiten waren.

Unsere Salzquellen treten unmittelbar aus der Formationdes bunten Sandsteins zu Tage. Das Bohrloch der Sool-quelle ist, den 3V Fuß tiefen Soolenschacht nicht mitgerech-net, 60 Fuß, das der neuen Bohrquelle"'") 96, ein,2V Schritte nördlicher, zwischen dieser und dem Salzbade-hause, an der nördlichen Ecke des gegenwartigen Emmer-gradirhauses gelegenes, Bohrloch war 162 Fuß ') in denbunten Sandstein abgeteuft worden. Obgleich nun aus allendiesen bisher noch kein concretes Steinsalz heraufgefördertworden ist, so kann doch der Kochsalzgehalt unserer Kochsalz-sauerlinge nur einem, muthmaßlich in der Tiefe vorhandenen,Steinsalzlager zugeschrieben werden. Der Analogie zusolgewird das Steinsalz hier, wie an andern Orten unter ahn-lichen geognostischen Verhältnissen, in Begleitung von Gypsvorkommen; und solcher ist wirklich, vor nicht langer Zeit,

Vergl. Z. IKl. Es ist noch zweifelhaft, ob das Wasser diesersogenannten Bohrquelle wirklich Soole, oder nicht etwa bloßein von den Leckwerken zusammengelaufenes Wasser war.') Dieses ist dasselbe Bohrloch, dessen Tiefe ich, S. 198, nur zu150 F. angegeben habe. Aus meinem Tagebuche ersähe ich jedochspäter, daß dieses Bohrloch schon Anfangs Mai's 1821, biszu 162 F. Tiefe getrieben war; es brach dann das eiserneStangenwerk, 5V F. hoch über dem Meißelbohrer, darin ab,und blieb stecken, ohne daß, bis dahin, eine Soole gewonnenwar. Es ist übrigens sowol dieses Bohrloch, als das der so-genannten neuen Bohrquelle, schon seit mehren Jahren ver-schüttet.