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Pyrmont und seine Umgebungen : mit besonderer Hinsicht auf seine Mineralquellen ; historisch, geographisch, physikalisch und medicinisch dargestellt ; Mit einer topographisch-geognostischen Karte
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schütte"); daher vielleicht nennt der gemeine Mann sienoch heut zu Tage die Eimer.

Sie entspringt südwestlich von Pyrmont, jenseitsSteinheim; fließt an Steinheim, Schieder, Lügde vorüberund tritt hier in das Hauptthal, nimmt in demselben gleichanfangs, auf preußischem Gebiete, eine nördliche Richtung,bis sie die Gränze des Fürstenthums Pyrmont erreicht; indiesem schlangelt sie sich, in vielfachen Krümmungen, ost-wärts bis zum Nebenthale hin, aus welchem sie, in nord-östlicher Richtung, durch das hannoversche Amt Hamelnweiter fließt, bis zur Weser hin, an deren linkem Ufer sie,südwärts von Hameln, bei dem hannoverschen Dorfe Em-mern, mündet. Das Flußthal der Emmer enthält mit denZuflüssen rechts und links bis zum Einfluß in die Weser32'/z Quadratmeile"). Im Fürstenthume selbst liegen anihrem linken Ufer: Neupyrmont, Lestorf, die Saline undLövenhaufen; an ihrem rechten Ufer das Dorf Thal. Ausder Saline bildet sie, am Fuße des Mühlenberges, mittelseines zum Betriebe der Dringenauer Mühle gegrabenenCanals, eine Insel; auch bei Thal bietet sie einige mit Grasbewachsene kleine Inseln dar.

Schiffbar ist dieser Fluß zwar nicht, aber doch reichan Wasser, schwillt besonders im Frühjahre und bei anhal-tendem Regenwetter betrachtlich an, bei der Saline wohlbis zu 9 Fuß über den gewöhnlichen Wasserstand (so imJanuar 1834), und überschwemmt dann manchmal einengroßen Theil des niedrigern Thales. Wenn sie sich unver-

6') kickerit a. a. O. S. ZS.

52) F. Nauck, im Sonntagsblatte 1832. St. so. S. 397.