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Freiherrn von Fürstenberg "), einen solennen Vertrag ge-schlossen, durch welchen allen ferneren Streitigkeiten zwischenPyrmont und Paderborn vorgebeugt wurde, indem darinLügde dem Bischöfe von Paderborn, die Grafschaft Pyrmontaber dem Grafen von Waldeck zuerkannt wurde ^ ^). GeorgFriedrich bekleidete hohe Ehrenstellen. Wegen seiner vielfal-tigen großen Verdienste ward er, am 17 Juni 1682 inden Reichsfürstenstand erhoben. Er starb den 9 Nov. 1692,und hinterließ keinen Sohn, obgleich er deren mehre gehabthatte. Seine Halste der Grafschaft Waldeck, die GrafschaftPyrmont und den ganzen Eisenbergschen Landestheil,erbte nun:
tz. 39.
Christian Ludwig, Philipps ältester Sohn, undEnkel Christians"), mithin von Wildungenscher Linie ab-stammend. Er war geboren am 29 Jul. 1635, vermaltesich 1668 mit Anna Elisabeth, gebornen Gräfin von Rap-poltstein, und nach deren, am 6 Dec. 1676 erfolgtem Tode,zum anderen Male, am 6 Jun. 1680, mit Johanna, gebornenGräfin zu Nassau-Saarbrücken, in Jdstein. Von diesem
^ 2) Dcm Verf. der mehrmals angef. trefflichen Monuments I'-ttlei-bornensia, geb. am 21 Oct. 1626, auf dem Schlosse Bilstein,gest. den 26 Jun. 1683.
") Besagter »Pyrmontischer Haupt-Vergleich zwischen Waldeckund dem Bischoff und Thum-CapituI zu Paderborn« ist auchim Drucke vorhanden, auf 2S Quartseiten. — Vergleiche auch:Ikestrum kistor. prsetsns. et controvers. illustr. Oderhistorischer Schauplatz der Ansprüche u. Streitigkeiten hoherPotentaten ?c. Von Chr. Herm, Schweder. Leipzig, 1712.Fol. S. 413-415,
") vergl, §. 36.