Marienmünster "'), und starb am II Jun. II37 ''). EinEnkel dieses Grafen war Wittekind III, Graf vonSchwalenberg, und ein alterer Bruder dieses letzteren warGrafVolquin vonPermunt, der etwa 1153 bis 1I8Zlebte, und ohne Erben starb. Unter diesen beiden Brüdernhat der Erzbischof Philipp von Cöln, zur Beschützung seinesHerzogthums in Westphalen, das ihm vom Kaiser Friede-rich I, da dieser, im Jahre 1180, Heinrich den Löwen indie Acht erklart und seiner Güter beraubt hatte, zuertheiltwar, im Jahre 1183 das Schloß Schellpyrmont '^) erbauet,und das Dors Lestorf (k»11c»äium Iläistorp) an sich gekauft.Weil dieß aber in Wittekind's Grasschaft lag, hat der Erz-bischof diesem die Halste des Schlosses als Lehen übertragen '^).
Zu Ende des zwölften Jahrhunderts theilte sich derSchwalenbergsche Stamm in. mehre Äste. Ein SohnWittekind's III ^°), Gottschalk I, ist der Stammvaterder Grafen von Pyrmont; von einem Bruder des letzteren,Wittekind IV, stammen die nachherigen Grafen vonSchwalenberg ab. Die Brüder Wittekind von Schwalen-berg und Gottschalk von Perremont stifteten im Jahre 12V3das Kloster Barsinghaufen Ein dritter Bruder die-
'6) kalke I. c. p. 216.
") Versuch eines Nachweises der in dein Todtenbuche des KlostersMollenbeck vorkommenden Personen und Ortschaften. VonE. F. Mooyer. Münster 1839. 8. S> SN.
Vergl. Z. 62.
") Die Urkunde steht abgedruckt bei Grupen a. a, O. S. 19.2°) Bei l. c> p. 128, der die Geschlechtsregister dieser
Grafen noch weiter ausgeführt hat, ist dieß schon Graf Witte-kind VIII von Schwalenberg.
2') Die Urkunde des Bischofs Dithmar von Minden darüber, in
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