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Pyrmont und seine Umgebungen : mit besonderer Hinsicht auf seine Mineralquellen ; historisch, geographisch, physikalisch und medicinisch dargestellt ; Mit einer topographisch-geognostischen Karte
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platz der Niederlage deS Varus an. Daß dieses Teutobur-ger Waldgebirge zwischen dem Rheine und der Weser, alsoam linken Weserufer und über die zwischen der Eins undLippe gelegene Gegend hinaus gelegen habe, gehet aus ihrenBerichten unbestreitbar hervor. Ohne Zweifel begriffen sieunter diesem Namen, nebst der Bergkette insbesondere, dievon Driburg durch das Lippesche sich bis nach Örlinghau-sen und Bielefeld hin erstreckt (und der Lippesche Waldgenannt wird) "), überhaupt einen großen Theil der Ge-birge des alten Westphalens; und somit mögen auch diedes jetzigen Fürstenthumes Pyrmont unter der Benennungdes Teutoburger Waldes mit einbegriffen gewesen sein.Auch die meisten neueren Geschichtsforscher und Erklarer deralten classischen Schriftsteller kommen darin überein, daßdiese berühmte Schlacht nicht fern vom Pyrmontschen Thale,

burger Waldgebirge muthmaßlich von einer alten FestungTeutoburg (l'eutoburgium); namentlich ist jedoch einersolchen bei den ältesten Schriftstellern nicht gedacht. NachFürstenberg (I. c. p. 3S-) und Cluver (ksrwsn. -mtiq. III.c, I»,) ist dieses Teutoburg die jetzige Stadt Detmold. Chr.G. Clostermeier erklärt (Wo Herman den Varus schlug.Lemgo, 1822. 8. S. 73 u. 119) die Grotenburg, einen in derNähe von Detmold sich erhebenden Berg für das Teutoburgder Alten und versichert, daß dieser Berg noch im sechszehntenJahrhunderte der Teut geheißen habe, ist jedoch für letzteresden Beweis (vergl. meine dessallfige Anfrage in L. Troß'sWestphalia. Hamm, 1825- 1. St. 36. S. 85) schuldig ge-blieben.

") ?iäeri« a. a. O. S. 16, W. G. L. von Donop hist. geogr.Beschr. der Lippeschen Lande. Zweite Aufl. herausgeg. undvermehrt von P, F. Weddigen. Lemgo, 179». 8. S. 35.