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2 (1840) L - Z. Supplemente A - Z
Entstehung
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V orrede

Schon im erste» liande dieses Werts (Vorrede S. XVII) sind dieGründe angegeben, weshalb die Bearbeitung eines completirendenNachtrags oder Supplementbandes zu demselben nicht allein sehrwünschenswerth, sondern selbst nothwendig geworden sei. Dassdurch einen solchen Nachtrag das ganze, so mühsame, nicht alleinFleiss und Ausdauer, sondern auch viele Kosten an literarischenHülfsmitteln erfordernde Unternehmen in Hinsicht praktischer Brauch-barkeit und wissenschaftlicher Vervollkommnung bedeutend gewon-nen habe, — dies wird gewiss kein Sachverständiger, nachdem erdie ganze Schrift kennen gelernt, in Zweifel ziehen.

Von allen einsichtsvollen und kenntnissreichen Gelehrten undPraktikern im Fache der Staatsarzneikunde, sowol im In - als Aus-lande, ist die Schrift günstig beurtheilt und nach Verdienst ge-würdigt worden, und sie hat dalier nicht nur beim medicinisch-forensischen, sondern auch beim juristischen Publicum viel Auf-nahme gefunden.

Ein Ilecensent in C. Brandes? Literarischer Zeitung, Berlin1839, Nr. 25, Seite 461, spricht sich über das Werk so aus: „Die För-derung der Staatsarzneikunde wurde neuerdings besonders in Deutsch-land vielfach und glücklich betrieben {Siebenhaar, K. Wenzel),vor Allem aber durch das vorliegende Werk, das nachseiner ausgedehnten Anlage ein, die sämmtlichen Gebiete der Staats-arzneikunde umfassendes Ganze darstellt und somit Rechtsgelehr-ten, sowie dem gerichtsärztlichen und medieinischen Personal vonWichtigkeit sein muss. — Die allermeisten Artikel sind vom Her-ausgeber, selbst juristische nicht ausgenommen; die geringere Zahlvon den resp. Mitarbeitern. Alle sind nach den bes-sern Handbüchern mit vielem Fleisse und grosserSorgfalt bearbeitet worden. — — — Das Ganze füllteine bedeutende Lücke in der Literatur und wird Vie-len sehr willkommen sein und unentbehrlich werden."