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2 (1840) L - Z. Supplemente A - Z
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RABIES RADIUS

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namentlich unter deu Ohren, in der Achselhöhle, Leistengegend, au denBrüsten, Cuutusionen der Gebärmutter, der Bauchspeicheldrüse u. s. w. kön-nen Scirrhus und später den Krebs (der so oft unheilbar ist) zur Folge ha-ben. 5) Es leidet keinen Zweifel sagt P. Zacchias (Quaest. med. legal.Ijibr. V. Tit. 2. Q. 10. n. 10), dass heftige Stösse und Schläge, zuuialvenn sie auf den Kopf, auf die Brust, auf die Magen- und Lebergegendeinwirkten, die nächste Ursache des Todes sein können, selbst in solchenFällen, wo man sonst keine sichtbare Verletzung oder Trennung der Con-tinuität aufzufinden im Stande ist". Dabei giebt er sehr richtig die Ursachean, indem er sagt:Hoc autem in praenominatis partibu3 facile fit ob ru-pturam et lacerationem intemorum vasorum, aliquando ob exquisitum partisKonsum, ut in stomacho, praecipue secundum os, ut in capite, tum ob prae-dicta tum etiam ob cerebri validam concussionem, ex qua epilepsiam, apo-plexiam, catochum, letbargum et hujusmodi aiTectus suscitari facillimum est,at ubi ictus et percussiones non ita validae sunt, nam lata manu aut etiampugno percuti non magnam quid est, tunc res dubio non vacat, neque enimvidetur haec causa sufficiens ad mortem accersendam, imo neque magnummorbum excitandum". 6) Starke Quetschung der Hoden kann wegen desbedeutenden Nerveneinflusses tödtlich sein, indem schnell Ohnmächten undConvnlsionen darauf zu folgen pflegen. (S. Z ittmann, Med. leg. Cent. 4.cas. 85.) 7) Starke Quetschung des Augapfels durch Stoss, Faustschlägeu. s. w. kann Blindheit zur Folge haben. S. Verletzungen des Ko-pfes. 8) Die Quetschungen der Hand oder einzelner Finger können wegender höhern Empfindlichkeit dieser Theile weit schmerzhafter und daher ge-fährlicher (wegen Nervenreiz und nachfolgender Ohnmächten, Convulsionen,Erschöpfung u. s. w.) sein, als gleiche und selbst grössere Contusionen anden Armen und Beinen. Bekanntlich macht eine Armamputation wenigerSchmerz, als die Abnahme eines einzigen Fingers. 7) Der Unterschied zwi-schen Quetschung, Ecchymose, Sugillation, Blutextravasa-tion und T o dt e nflecke n ist vom Gerichtsarzte noch besonders zu be-achten. S. Ergiessungen u. Färbung der Organe (im Nachtrage)

R.

Rabies ennum, ». Huudswuth.

Rabies cquoruir», vaccarum, vulplum etc., s. Ebendas.

Rachen, s. Mundhöhle.

Radcsyge» Ist ein ursprünglich norwegisches, dem Anssatze ähn-liches Hantübel, eine Art Syphiioid, wie Scherlievo und DithmarscheKrankheit, wobei wegen Ansteckung durch Kleider, Betten, Geschirre,Pfeifen u. s. w. Separation nothwendig ist. (S. Lepra, Syphilis spu-ria und Dithmarsche Krankheit.) Halsgeschwüre mit bleifarbigemAaselm fehlen selten dabei.

Radius seu Focile minus, kleine Ellbogenröhre, Speiche,Spind elbein. Ist derjenige Unterarmknochen, dessen dickerer Theil unten,der schmälere oben, zur äussern Seite der Ulna liegt. Zu bemerken sinddaran: die Crista, welche gegen die Ulna gerichtet ist, das obere Ende,Capitulum radii; es hat eine vertiefte Gelenkfläche und eine überknorpelteCircumferentia articularis, sitzt auf dem dünnen Collum radii, an welchemnach Innen und Hinten die Tuberositas radii zum Ansatz des M. bieepsist. Am untern Ende befindet sich die in drei flache Rinnen getheilte Emi-nentia radii und endigt mit der flachen Cavitas glenoidea radii; am vordemllande der letztern findet sich der Processus styloideus, am hintern die Incis.temilunaris radii.