4. Haare. Von Epidermis (Epicarp) der Fruchtwand. Noch häufig. Längs-ansicht.
Form: Bei den kleinen, in Grösse aber recht verschiedenen Haarensind zu unterscheiden:
a) Kleinste Formen. Die Zahnhaare (3 u. 4. bei Hi Fig. I).
b) Mittelgrosse, kegelförmige (gerade) Haare (H 2 Fig. I).
c) Relativ grosse, häufig hackenförmige (gebogene) Haare (1 u. 2bei Hi Fig. I).
Alle mit sehr deutlichen Cuticularwarzen (Oberflächenansicht).Die Einstellung des Mikroskopes auf den optischen Längsschnitt ergiebt:Sehr starke Verdickung der Zell wand (H, Fig. I) der ein - (2 u. 3 beiH, Fig. I), selten zweizeiligen (1 bei H, Fig. I) Haare.
Länge der Haare: 25 —150 /x.
Breite der Haare: 15—40 fi.
Vorkommen: Meist frei im Pulver (H, u. H iu . 2 Fig. I). Selten noch
an Fragmenten der Fruchtwand (H„ bei FW Fig. I).Farbe: Farblos.
Einzelbestandtheile. (Seltener auftretend. Suchen!)
I. Zellen und Zellcomplexe.
1. Querzellen. Von der Innenschicht der Fruchtwand (Q bei FW Fig. I).Noch ziemlich häufig. Flächenansicht.
Dünnwandige schmale, tangential stark gestreckte Zellen mit geraden(Q, Fig. I), hie und da aber auch wellig (Q„ Fig. I) verlaufenden Wänden.Häufig combinirt mit Sekretbehältern (Q, bei Ogi Fig. I).
Farbe: Meist farblos.
2. Ge, ässe (einschliesslich Tracheiden). Aus den Gefässbündeln der Rippender ^ruchtwand, eventuell auch aus dem Fruchtstiel. Noch ziemlich häufig.
a) Querschnittansicht, die seltene: Ziemlich mächtige Gruppe polygonalerGefässelemente (gf Fig. I).
b) Längsansicht, die häufige: Schmale, ringförmig-spiralig oder fein-porös verdickte Formen. Meist Tracheiden (gf, ,, Fig. I).
Vorkommen: In Bruchstücken, die mit Weichbast (WB bei gf, Fig. I),selten mit Sklerenchymfasern (SfC„ bei gf„ Fig. I) oderstabzellähnlichen Elementen combinirt sein können.
Breite: 4, ß— 12, 16 fi.
NB. Breitere Gefässe (gf,„ Fig. I) meist aus mitvermahlenen Fruchtstielen.Farbe: Farblos, seltener gelblich bis gelblich-bräunlich.
3. Sklerenchymfasern. Aus besonders starken Rippenbündeln (Commissural-kanten), dem Carpophor und dem Fruchtstiel. Schon seltener. Längsansicht.Bruchstücke ziemlich dünnwandiger (SfC Fig. I) bis sehr stark verdick-ter (SfC, Fig. I) Fasern. Besonders an ersteren die meist schräg gestelltenSpaltenporen (Flächenansicht) deutlich.
Vorkommen: Isolirte Faserstücke (Sf Fig. I) selten. Es überwiegen ein-heitliche Complexe (SfC SfC, Fig. I) und Combinationenmit anderen Zellelementen (SfC,, Fig. I).
Farbe: Wie bei Gefässen.