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FructusCardamomi.Parenchym.
Epidermis,Gefässelementeund Sekretzellen.
Sklerenchym-fasern,Stabzellen.
Cubebae.
Stein zellen.
Sklerenchym-fasern,Stabzellen,Gefässe.
Parenchym.
Haare.
FructusLauri.
Parenchym.
Gegenüber den hier aufgeführten Kennzeichen ersten Ranges fällt es dia-gnostisch wenig ins Gewicht, dass das Parenchym der Fruchtwand quantitativ mehrhervortritt und deren äussere Epidermis von oben gesehen meist glatt ist.
Bei Fructus Cardamomi hat die Wand der trockenen Kapselfrucht schon eineziemlich starke Ausbildung erhalten. Die Hauptmasse besteht aus Parenchym, indem Sekretzellen und, allerdings vereinzelt, auch durch Fasern verstärkte Gefäss-bündel auftreten. Ersteres — es kommt im Pulver noch häufig vor — ist schon etwasderbwandig und meist porenfrei. Es führt hie und da Oxalatkrystalle (Pi_ 3 Fig. I,Taf. VIII). Seine Epidermis besteht aus in Flächenansicht (Ep, Fig. I, Taf. VIII)derben polygonalen Zellen. Die schon seltenen Gefässelemente (gf gf, Fig. I, Taf.VIII)fallen vielfach durch ihre Breite, die Sekretzellen (Se Se, bei P 2u . 3 Fig. I, Taf. VIII)durch den gelben bis gelbbraunen Inhalt auf.
Die characteristischsten Elemente sind die Sklerenchymfasern, breite, relativschwach verdickte, vielfach knorrige Formen mit deutlichen Schrägporen (Sf Sf, ,,SfC Fig. I, Taf. VIII). Die Fasern stehen hie und da auch mit Stabzellen in Ver-bindung (Sb bei Sf„ Fig. I, Taf. VIII).
Die Oubeben sind schon beerenartige Steinfrüchte. Die Hartschicht derFruchtwand entsteht aus dem Endocarp, also aus Innenpartien, die sich zu einerlückenlosen, 1—2 Lagen starken Schicht von Steinzellen entwickeln (Sti bei FWiFig. I, Taf. XI). Aehnliche, aber kleinere Zellen, hier indessen mehr gruppen-weise angeordnet, finden sich auch unter der äusseren Epidermis (Sta bei FWaFig. I, Taf. XI). Beide Arten von Steinzellen sind qualitativ wie quantitativ einHauptbestandteil des Pulvers. Ganz abgesehen von ihrer Färbung, fallen sieschon durch die starke bis sehr starke Verdickung und die zahlreichen, besondersbei den grossen Formen verzweigten Poren auf. Die Steinzellen kommen sowohlisolirt (Sti, Fig. I, Taf. XI) als auch in Complexen (StC /U . „ Fig. I, Taf. XI) vor.
Weitaus geringere diagnostische Bedeutung besitzen die meist aus dem frucht-stielartigen Träger der Beere stammenden, zudem seltenen Sklerenchymfasern, Stab-zellen und Gefässe.
Der grössere Theil des Mesocarps, also der zwischen beiden Steinzellschichteneingeschlossene Innentheil der Fruchtwand, ist fleischig ausgebildet. Er bestehtaus einem quantitativ recht beträchtlichen, ziemlich dünnwandigen Parenchym, dasauch Stärke führt (P u. P, bei FWa u. FWi Fig. I, Taf. XI). Zuweilen sind inihm noch die durch gefärbten Inhalt ausgezeichneten Sekretzellen zu erkennen (SeSe, Fig. I, Taf. XI). Auf derartige Gewebe wird, obwohl sie keine grosse Rollebei der Diagnose spielen, zu achten sein.
Haare fehlen den Früchten. Die im Pulver hie und da vorhandenen ge-bogenen Gliederhaare (H Fig. I, Taf. XI) stammen von Stengeltheilen des Blüthen-standes (Verunreinigungen) und dürfen nur in Spuren auftreten.
Bei Fructus Lauri sind die anatomischen Verhältnisse denjenigen der zuletztbesprochenen Droge ziemlich ähnlich. Auch hier handelt es sich um Steinfrüchte,in deren Fruchtwand das fleischig entwickelte Parenchym — dünnwandige, meist