Iii
J
I
; 'II
I
■ B
I
1'
I
n
Hl . sT
1
If : -
181
.ij \
|'k
iM
, H
Mh
— 50 —
sonders an den Trümmern dieser Zellen bilden sich in Bismarckbraunlösungin Menge gefärbte
Schleimkug-eln oder kugelige Aggregate (Sch u. Sch, Fig. I).
b) Grosszellen: Grosse, dünnwandige Formen, welche durch Eingreifen oberer,dünnwandiger Theile der Skiereiden in das Zellgefüge eine eigenartigeBläschenförmige Begrenzung erhalten (g„ bei Ti Fig. I).
c) Sklereideu, durch die gelblich-bräunliche bis gelbbraune Farbe, sowie durchdie Menge sofort im Pulver auffallend: Mittelstark bis sehr stark ver-dickte, kleine polygonale Formen (S 2u . 3 Fig. I). An grösseren Complexendurch Zellen a und b durchscheinend oder überstehend (Si bei Ti Fig. I).
d) Aleuron- (Kleber-) zellen, schon selten: Derbwandige, Oelplasma undAleuronkörner enthaltende polygonale Zellen (K„ Fig. I).
Elemente der Samenschale besonders deutlich im Chloralhydratpräparat.3. Aleuronkörner A Uli. In Masse frei im Pulver.
Ziemlich kleine kugelige, eiförmige, gestreckt-eiförmige bis birnförmige Körnermit oder ohne Einschnürungen, Abplattungen etc. (A Fig. I). Enthalten meistsehr kleine Globoide (Körner wie granulirt).
Präparation.
1. Präparat in Glycerin. Feststellung der Farbe und besonders des Inhaltes derReservestoffzellen des Embryo. Farbstoff allmählich extrahirt. Aleuron-körner in den Umrissen deutlich. Schleimzellen und Schleimschollen sind beieifrigem Suchen aufzufinden. Beginnende Quellung derselben bei längeremLiegen in etwas wasserhaltigem Glycerin.
Allgemeine Orientirung über sämmtliche histologische Elemente.
Durch Zusatz von etwas sehr verdünnter Jod-Jodkaliumlösung an den Randdes Deckglases Ueberführung in:
Jod-Jodkaliumpräparat. Hervorheben der Plasmapartikelchen, ferner der Aleu-ronkörner.
Wasserpräparat. Bei sofortiger Beobachtung: Körnung der Substanz derAleuronkörner am deutlichsten. Auch kleine Krystalloide lassen sich, wennauch nur selten, feststellen. — Reservestoffgewebe und Skiereiden (Flächen-ansicht) überall im Gesichtsfeld. Besonders in kleinen Complexen und alsTrümmer schon gut zu erkennen. Allgemeine Orientirung wie bei Präparat 1.Bismarckbraunpräparat. Zum Nachweis des Schleimes. Beim Einbringendes Pulvers in die gesättigte wässerige Farbstofflösung entstehen zahlreicheSchleimkugeln und Schleimfiguren.
Chloralhydratpräparat. Hauptpräparat für die anatomischen Details der Zellender Samenschale besonders auch der Querschnittansicht. Prüfung des Paren-chyms der Cotyledonen und der Wurzel auf die Zellform. Auch die zartenprocambialen Elemente sind jetzt, nach Beseitigung des Zellinhaltes, leicht fest-zustellen.
Farben zum Theil beständig (Samenschale).
2. Grobe Pulver (Sieb IV und IV—V).
Die in feinen Pulvern immerhin seltenen grossen Fragmente der Samenschale (TTiu.2 Fig. I) sind hier zahlreich vertreten. Um sie aufzuhellen, gebe man eine