Semen Sinapis.
Semen Sinapis nigrae. Schwarzer Senf.
Taf. V.
1. Feines Pulver (Sieb VI).
Pulverbestandtheile.
A. Hauptbestandteile (in Menge vorhanden).
I. Zelltrümmer (Plasmapartikeln, Zellen- und Zellwandstücke etc.).
1. Plasmapartikeln. Zahlreich. Körnchen oder körnig klumpige Massen. Amdeutlichsten in dem Bismarckbraunpräparat.
Farbe: Meist farblos.
2. Parenchymtrümmer. Vom Embryo des Samens. In Masse.
a) Kleinste Zellwandfetzen. Als faser- oder plattenförmige Wandstück-chen (Profil- und Flächen ansieht) überall im Gesichtsfeld.
b) Grössere Zellbruchstücke. Dünnwandig.
Von den Cotyledonen, wenn Zellreste — meist Combinationen mehre-rer Zellen — auf schmale, lange Zellen hinweisen (PPT Fig. I).Aus der Wurzel, bei rundlichen oder scharf polygonalen Zell-umrissen [Querschnitt- (WPT, Fig. I) und Längsschnittansicht (WPTFig. I)].
Inhalt: Grössere Bruchstücke meist noch mit Aleuronkörnern.
Farbe: Farblos bis grünlich-gelblich.
3. Epidermistr Ummer. Von Blatt und Wurzel des Embryo. Häufig.
Beste kleiner, dünnwandiger Zellen, die durch die stärkeren Aussen-wände auffallen (ET Fig. 1).
Farbe und Inhalt: Wie bei Parenchymtrümmern.
4. Schleimzelltrümmer. Von Epidermiszellen der Samenschale (Ep bei T Fig. I).In Menge vorhanden.
Grössere oder kleinere schollenförmige Bruchstücke, die in Wasser-Glycerin oft zarte Schichtung zeigen (SchT Fig. I).
Leichtester Nachweis durch gesättigte wässerige Bismarckbraunlösung.Es entstehen:
Sehleiinkugeln und kugelige Aggregate, die zum mindesten an den Bänderngefärbt sind (Sch, Fig. I).
NB. Genaueres über die unter I genannten Elemente siehe Zellen und ZclI-complexe.
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