4. Präparat in Chloralhydratlösung. Wirkt sehr langsam. Stärke noch langesichtbar. Farben kaum verändert. Vergleich der wenig oder nicht gefärbtenElemente (Endosperm) und der stark gefärbten (Ruminationsparenchym etc.).Nach Erwärmen: Feststellung der massenhaften Fettkugeln.
5. Kalimacerationspräparat. (Methode vergl. Bd. II, pag. 17.) Nach reich-lichem Auswaschen des Macerationsmaterials mit Wasser, werde dieses durchabsoluten Alkohol verdrängt. Es folge zur Entfernung des Fettes eine Be-handlung mit Aether, in dem die Pulverprobe einen Tag zu verbleiben hat.Nach ausgiebigem Waschen, wiederum mit Alkohol und dann mit Wasser,beobachte man in Wasser - Glycerin. Abschliessendes Studium der histo-logischen Verhältnisse mit besonderer Berücksichtigung der Sekret- undSamenhautzellen, sowie des Ruminationsparenchyms und seiner Gefässe.Stärke beseitigt. Farben noch ziemlich erhalten.
Besondere Bemerkungen.
Das Pulver gehört zu den schon ziemlich schwer zu untersuchenden. Esi st gut charakterisirt durch die Farbenverschiedenheit einerseits des stärke-reichen, pigmentführenden Endosperms, andererseits des Rumina-tionsparenchyms, samt Sekretzellen und der Samenhaut. Auch die grossen,in Wasser ziemlich beständigen Aleuronkorner, in Verbindung mit Stärkeballen oder frei im Pulver, geben gute diagnostische Anhaltspunkte ab. Aufdas reichlich vorhandene, leicht auch mikroskopisch nachweisbare Fett seigeachtet.