B. Einzelbestandtheile. (Seltener auftretend. Suchen 1)
I. Zellen und Zellcomplexe.
1 . Endosperm. Unter Samenschale und über dem Embryo. Noch ziemlich häufig.
a) Querschnittansicht: Complexe ziemlich kleiner, derbwandiger, quadra-tisch bis rechteckiger, selten polygonaler Zellen (Ed Fig. I). Zuweilenin Reihenanordnung (Ed, Fig. I). Meist in Verbindung mit Pigment-zellen der gleichen Lage (Pg bei Ed u. Ed, Fig. I).
b) Flächenansicht: Aehnliche, meist ausgesprochen polygonale Formen.Isolirt (Ed,, Fig. I) oder mit Fragmenten der Pigmentzellschicht in Flächen-lage (Pg, bei Ed,,, Fig. I).
Inhalt: Alenroukörner in Menge, Spuren von Oel.
Farbe: Farblos (gelblich-grünliche Tönungen nur ausnahmsweise).
2. SJclereiden. Von den Kanten (Schmalseiten) des Samens. Sehr selten.
a) Samenlängsschnittansicht: Complexe radial stark gestreckter,schmaler Palissadensklereiden von sehr starker Verdickung (Sc bei T„Fig. I). In Verbindung mit den übrigen Zellen der Samenschale.
b) Flächenansicht: Polygonale, oft bis zum Schwinden des Lumens ver-dickte Zellformen (Sc, Fig. I).
Farbe: Gelblich-bräunlich bis intensiv gelbbraun.
C. Farbe.
Farbe des Pulvers: Grau.
Farbe der histologischen Elemente:
1. Pigmentzellen (Inhalt) und Pigmentkörper: Gelblich-bräunlich bisgelblich-braun, seltener rein braun oder rothbraun.
2. Skiereiden: Gelblich-bräunlich bis intensiv gelbbraun.
3. Sklerenchymfasern, Parenchym der Samenschale und eventuell auch derenQuerzellen: Gelblich bis gelblich-bräunlich.
Die übrigen Elemente farblos.
Diagnostisch besonders wichtige Pulverbestandtheile.
1. Reservestoffgeivebe des Embryo (meist Parenchym) A I2 u. Iii. Als Zellen,
Zellcomplexe und deren Trümmer Hauptmasse des Pulvers. Zellen
dünnwandig, farblos.
a) Parenchym der Cotyledonen: Aus rundlichen (FP bei Co Fig. I) odermehr polygonalen (FP bei Co, Fig. I), dicht mit Aleuronkörnern und Oel-plasma [Chloralhydratpräparat: Auftreten von Oelkugeln (OK bei Co,Fig. I)] gefüllten Zellen. Deutliche Sonderung in Palissaden- und Schwamm-parenchym nicht vorhanden.
b) Parenchym der Wurzel: Seltener. In Querschnittansicht rundliche (a beiWP Fig. I), in Längsansicht polygonale Zellen mit Neigung zur Reihen-anordnung (b bei WP Fig. I).
Inhalt wie bei a.
Vorkommen: Seltener in grossen (Co u. Co, Fig. I), häufiger in kleinerenZellcomplexen (Cf u. Cf,; a u. b bei WP Fig. I).Zelltrümmer fallen besonders durch den Inhalt auf (CPTu. CPT, Fig. I).
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