ß) Flächenansicht: Dicht gefügte schmale, axial gestreckte, rechteckigebis rechteckig-polygonale Zellen, die an älteren Wurzel theilen (WE,Fig. I) schon etwas derb-, an jüngeren (WE„ Fig. I) ausgesprochendünnwandig sind.
Farbe und Inhalt: Wie bei Rescrvestoffparenchym.
5. Procambiumzellen. Aus Blättern und der Wurzel des Embryo. Selten.
a) Querschnittansicht: Sehr kleine polygonale, noch mit dem gross-zelligen Blattparenchyni in Verbindung stehende Zellen (PrB bei CPFig. I).
b) Längsansicht: Schmale, stark gestreckte, dünnwandige Zellen. InVerbindung mit Wurzelparenchym (Pr, bei WP 2 Fig. I) oder isolirt(Pr,, Fig. I).
Farbe: Wie bei Reservestoffparenchym.
6. Gefässe (einschliesslich Tracheiden). Sehr selten. Längsansicht.
Die noch am häufigsten vorkommenden, der Samenschale zugehörigen Formenmit poröser Verdickung (Poren feine bis ziemlich grobe, quer gestelltePorenspalten).
Tracheiden der sogenannten Tracheideninseln polygonal (gf Fig. I). Hieund da in Verbindung mit den nur ganz vereinzelt vorkommenden Stein-zellen. Die übrigen Gefässformen als Röhren (gf, Fig. I), an denen sichzuweilen noch Weichbastreste (WB bei gf, Fig. I) feststellen lassen.NB. Ausgebildete Gefässelemente des Embryo finden sich nur ausnahms-weise. In diesem Fall handelt es sich um Ring- und Spiralgefässe (gf„Fig. I).
Farbe: Farblos bis bräunlich.
C. Farbe.
Farbe des Pulvers: hellgelb.
Farbe der histologischen Elemente:
1. Zellen der Samenschale: Gelblich, gelb bis gelbbraun, selten farblos.
2. Reservestoffparenchym samt Epidermiszellen und Procambium: Schwachgrünlich-gelblich, selten farblos.
Die übrigen Elemente meist farblos.
Diagnostisch besonders wichtige Pulverbestandtheile.
1. Reservestoffparenchym A I2 u. IIj. Von Embryo des Samens. Als Zellen,Zellcomplexe und deren Trümmer. Hauptmasse des Pulvers.
a) Parenchym der Cotyledonen in Blattquerschnittansicht: DünnwandigesPalissadenparenchym in meist drei Lagen an der Blattoberseite (PPbei B1 Fig. I). Gewöhnlich combinirt mit Epidermiszellen (Eo bei Bli u 2Fig. I). An Blattunterseite (Bl 3 Fig. I) das jugendliche Schwamm-parenchym aus rundlichen, dicht gefügten Zellen (SP bei Bl 3 Fig. I).
b) Parenchym der Wurzel: In Querschnittansicht (WP u. WPi Fig. I) auskreisrunden, in Längsansicht (WP 3 _5 Fig. I) aus rundlich-polygonalenZellen bestehend, die in Längsreihen gestellt sind und vielfach lebhafteQuertheilung zeigen. Alle Zellen dünnwandig.