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1 (1877) Anorganische Chemie
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Versuche einer naturgemässen Systematikder Elemente.

983. Die Beobachtung, dass innerhalb der natürlichenElementenfamilien mit steigendem Atomgewicht eine bestimmteAenderung der chemischen Natur zusammenhängt, dass fernerdie Atomgewichte der einander ähnlichsten Elemente einerFamilie sich durch annähernd gleiche Differenzen unterschei-den (Triaden) und damit Beziehungen aufweisen, die den Glie-dern homologer Reihen organischer Verbindungen (vgl. denorganischen Theil, 6. Aufl. S. 65) entsprechen, hat zu demVersuche geführt, die Elemente sämmtlich nach ihren Atom-gewichtsgrössen so zu ordnen, dass die natürlichen Familiendeutlich hervortreten und die chemischen Eigenschaften, wienamentlich die Werthigkeit ihrer Atome als periodische Func-tion der Atomgewichte selbst erscheinen.

Die von verschiedenen Chemikern so aufgestellten perio-dischen Systeme der Elemente leiden allerdings nochan manchen Willkürlichkeiten, in Folge deren die Stellungeiniger Einzelglieder ganz schwankend erscheint und keines-wegs der Summe aller chemischen Eigenschaften befriedigendentspricht. Lässt sich indessen auch keines dieser Systemeconsequent durchführen, so treten doch in ihnen gewisse Ab-hängigkeiten der Eigenschaften von den Atomgewichten mitmerkwürdiger Deutlichkeit hervor und ermuntern sicher zuweiteren Bemühungen, die unläugbaren Beziehungen zwischenAtomgewichtsgrösse und chemischen Eigenschaften noch mehraufzudecken und dem Ziele nachzustreben, die letzteren alsperiodische Function der Atomgewichtsgrösse zu erkennen.

Als Beispiel derartiger Versuche mag folgende Zusammen-stellung dienen.

In derselben entsprechen die Vertikalreihen den natür-lichen Familien, welche meist durch analog zusammengesetztehöchste Oxydationsstufen charakterisirt sind.