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Kobalt und Nickel.
welche sich fast ohne Zersetzung in wenig siedendem und inetwa dem 17fachen Gewichte kalten Wassers lösen. Luteo-kobaltsulfat, Co 2 (NH 3 ) 12 (S0 4 ) 3 -f- 5H ä 0, krystallisirt leichtin dichroitischen rothgelben Formen des rhombischen Systems.Fällt man seine Lösung genau mit Barytwasser, so enthält dievom Bariumsulfat abfiltrirte tief gelbe Flüssigkeit das starkalkalische, begierig Kohlensäure aufnehmende Luteokobalt-hydrat, wahrscheinlich Co 2 (NH 3 . NH 3 . OH) 6 , welches sichwie Roseo- und Purpureokobalthydrat leicht in Ammoniak undKobaltidhydrat zersetzt.
Verbindungen des Kobalts und Nickels mit Phosphor,Arsen und Antimon.
Phosphor Verbindungen.
859. Beide Metalle vereinigen sich in der Hitze unterschwacher Feuererscheinung mit Phosphor, namentlich wennsie pulverförmig mit dem Dampfe des letzteren zusammen-treffen. Es entstehen dann Phosphorkobalt, P a Co 3 , undPhosphornickel, P 2 Ni 3 , als weissgraue, metallglänzendekrystallinische Massen von 5,62 und 5,99 specif. Gewicht. Die-selben Verbindungen werden zunächst als schwarze Pulverdurch Glühen der dreibasischen Phosphate im Wasserstoff-gase gewonnen. Sie werden durch Salzsäure nicht verändert,von Salpetersäure aber leicht gelöst. Auch andere Phosphor-verbindungen, z. B. P 2 Ni 6 und PNi 2 , sind als metallischegrauweisse Massen von ähnlichen Eigenschaften dargestelltworden. Sie schmelzen sämmtlich leichter als die Metallefür sich.
Arsenverbindungen.
860. Auch mit dem Arsen vereinigen sich Kobalt undNickel bei Glühhitze direct zu metallisch glänzenden krystal-linischen Massen. Aehnliche Verbindungen bilden zum Theilwichtige Erze der Metalle; so z. B.:
Tesseralkies, CoAs 3 , und Speiskobalt, CoAs 2 , inzinnweissen bis bleigrauen Octaedern oder derben Massen, die