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Salze des Chroms.
geist ( C 2 H g O ) den Aldehyd (C 2 H 4 0) und eine tief grüne Lö-sung der amorphen Modification des Kaliumchromalauns:K 2 Cr 2 0 7 -f 4H 2 S0 4 + 3C 2 H 6 0 = K 2 Cr 2 (S0 4 ) 4 -f 7H 2 0+ 3C 2 H 4 0,
welche bei längerem Stehen prachtvoll ausgebildete Octaederder schwerer löslichen rothen Modification absetzt. Die Kry-stalle erscheinen im reflectirten Lichte schwarz, im durch-fallenden Lichte dagegen — wenn sie klein und dünn sind —rubinroth, lösen sich in Wasser mit blauvioletter Farbe undgeben ein violettes Pulver, welches im trocknen Vacuum 12 Mol.H 2 0 abgiebt und zu grau violettem, zwölffach gewässertemSalze, K 2 Cr 2 (S0 4 ) 4 12H 2 0, zerfällt. Bei 100° — in wässeri-ger Lösung schon unterhalb dieser Temperatur — wird esgrün und in Weingeist löslich. Bei 200° bleibt das grüne SalzK 2 Cr 2 (S0 4 ) 4 2H 2 0 zurück, welches sich nur langsam inWasser löst und bei 350° in gelbgrünes, unlösliches, wasserfreiesSalz übergeht, welches sich in der Rothgluth zersetzt:K 2 Cr 2 (S0 4 ) 4 = K 2 S0 4 4- Cr 2 0 3 + 3SO s .
759. Die Phosphate des Chroms sind grün gefärbt undentsprechen denen des Aluminiums vollständig. Chromid-silicate finden sich oft in kleinen Mengen anderen Silicatenbeigemengt und ertheilen denselben stets eine grüne oderblau violette Fai'be. Schmelzende Gläser nehmen viel Chrom-oxyd auf und werden dadurch gleichfalls tief und prachtvollgrün gefärbt.
Chromate oder Salze der Chromsäure.
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760. Die neutralen Chromate sind fast ausnahmslos in-tensiv gelb gefärbt und stimmen in Krystallwassergehalt, Kry-stallform und allgemeinen Löslichkeitsverhältnissen mit denentsprechenden Sulfaten überein. Durch Zusatz von Säurengehen viele von ihnen, namentlich die Alkalisalze, unter Roth-färbung in die den Pyrosulfaten (§. 256.1 und 464) entsprechen-den Dichromate über, z. B.:
K 2 S 2 0 7 entspricht K 2 Cr 2 0 7 oder KO (Cr0 2 ). 0 .(Cr 0 2 ). OK,ja es lassen sich in einzelnen Fällen sogar Salze einer Tri-