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Silicium.
spath, ein Kaliumaluminium Silicat, in den plastischen Thon(ein saures Aluminiumpolysilicat) und kohlensaures Kalium.Diese Silicatverwitterungen sind nicht nur für die geologischenVeränderungen der Erdrinde, sondern vor Allem auch für dasGedeihen der organischen Wesen von fundamentaler Wich-tigkeit, da durch die Aufschliessung der Silicate die zunächstden Pflanzen unentbehrlichen mineralischen Nährstoffe in lös-licher und daher erst assimilirbarer Form aus den verwittern-den Gesteinen frei werden.
Die auf dem Wege der Analyse festgestellten Formeln derdurch ihre Krystallgestalt als bestimmte chemische Verbin-dungen charakterisirten mineralischen Silicate geben wichtigeAufschlüsse über die Natur der Kieselsäure und namentlichihre Neigung zur Bildung von Polysiliciumsäuren.
Salze der Orthokieselsäure, M 4 Si 0 4 , sind nur in geringerZahl bekannt. Zu ihnen gehört namentlich der Olivin,
Von der zweibasischen Monosiliciumsäure oderMetakieselsäure leitet sich u. A. der durch Salzsäure leicht
Ganz ähnliche Zusammensetzung haben auch die nicht auf-schliessbaren Augiteund Hornblenden, Silicate von Magniumund Calcium mit einigen anderen, deren Stelle theilweise ver-tretenden Metallen, welche bei gleichartiger Zusammensetzungdurchaus verschieden krystallisiren. Diese chemischen und mor-phologischen Abweichungen anscheinend übereinstimmend zu-sammengesetzter Salze drängen zu der Annahme von mehrerenpolymeren Säuren der allgemeinen Formel
nH 2 SiO s z. B. 2H 2 Si0 3 = H 4 Si 2 0 6 u. s. f.,welche durch Zwischenlagerung der anhydrischen Sauerstoff-atome zwischen je zwei Siliciumatomen entstehen können; z.B.
Mg ä Si0 4 = Mg {g)sijg }Mg.
aufschliessbare Wollastonit, CaSiO s
SiO, ab.
sechst» asischeTrisiliciumsäure
u. s. w.