Zink, metallisches:
Gewinnung. 913
treten aus der Muffel in eine knieförmige thönerne Vorlage, condensi-ren sich, das flüssige Zink tröpfelt durch den aus Eisenblech bestehendenverticalen Theil der Vorlag« in das mit einer Eisenplatte 7 theilweiseüberdeckte Tropfloch a, erstarrt hier und wird demnächst nochmalsumgeschmolzen, e Oeffnungen im Gewölbe k zur Reparatur der Muf-feln, b Aschenfall.
Die oben erwähnten belgisch-schlesischen Oefen haben ähnlicheVorlagen, wie die später zu erwähnenden belgischen Röhrenöfen, auswelchen das Zink gleich flüssig in die Formen gelangt. Je nachdem einmehr oder weniger langflammiges Brennmaterial zu Gebote steht, wech-selt die Anzahl der Muffeln zwischen 20 und 30. Auch hat man wohlzwei Muffelreihen über einander gelegt.
Behuf der Destillation wird die Beschickung in halbcylindrischen Schau-feln durch eine miteiner Thonplatte zuverschliessende Oeff-nung im Knie derVorlage eingetragen,die Temperatur all-mälig erhöht und solange Weissgluth imOfen erhalten als nochZink destillirt. Dabeimuss von Zeit zu Zeitder horizontale Theilder Vorlage mittelsteines Eisendrahtesaufgestockelt werden.Das in den Tropf-löchern erstarrte Zinkwird von Zeit zu Zeit
h erausgenommen.In einem Ofen mit 24Mn Hein lassen sichz. B, in England täg-lich an 1568 Pfd. ge-röstete Blende verar-beiten, wovon bei3G,lProc. Ausbringen 566Pfund Zink erfolgen.Auf 1 Ctr. des letzte-ren gehen 11 1 j i Ctr.Kohlen. Die Rück-stände werden mittelsteiner Kratze durcheine während des Be-triebes mit einerThonplatte verschlos-sene Oeffnung untenan der Vorderseiteder Muffeln ausge-räumt.
üaudwörterbrtch der Chemie. Bd. iX.
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