Zickererde. — Zimmtbenziläther.
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Boutron-Charlard Schleim nennt. Die Asche des Zibeths enthältkohlensaures und schwefelsaures Kali, phosphorsauren Kalk und Eisen-oxyd.
Früher wurde der Zibeth als Arzneimittel gebraucht, jetzt ist erfast obsolet.
Ein der Zibethkatze verwandtes Thier, welches in Amerika vor-kommt, das Stinkthier, Viverra Putorius, hat unter dem Schwänze einenwallnussgrossen Beutel, ausweichen! es wenn gereizt einehöchststinkendeFlüssigkeit ausspritzt. Diese ist bernsteingelb und besteht nach Las-saigne 1 ) aus einer Mischung von flüchtigem stinkenden und fettemgeruchlosen Oel, die sich durch Destillation mit Wasser scheiden lassen.Das mit destillirte Wasser enthält Schwefelammonium; das flüchtigeOel enthält 8 Proc. Schwefel. Wp.
Zickerde, in Ungarn Szek, heisst dort die durch Zusammen-kehren der salzigen Auswitterungen erhaltene rohe Soda (s d. Art.Bd. VIII, S. 1).
Ziegelerz ist mehr oder weniger mit rothem oder braunemEisenocher gemengtes erdiges bis dichtes Rothkupfererz, auch zumTheil der erdige Zinnober genannt worden. K.
Ziegelsteine s. unter Thonwaaren Bd. VIII, S.802.
Ziegelsteinöl, Oleum latericium, syn. Philoso-phen öl (s. Bd. VI, S. 225).
Ziegelthee, Backsteinthee,s. unter Thee Bd.Vlll,
S. 647.
Ziegen barteiche oder Ziegeneiche, Querem Aegi-
lops, deren Kelche als Valoniae von der Levante in den Handel kom-men (s. unter Eiche 2. Aufl. Bd. II, 3, S. 552).
Ziegenmilch s. unter Milch Bd. V, s. 280.
Ziegensäure, syn. Capronsäure.
Ziegentalg ist dem Rindstalg ähnlich, nur enthält es Glycc-ride der flüchtigen Fettsäuren; nach Joss enthält es 68 Stearin, 26Margarin und 6 Elarin.
Zieger heisst in der Schweiz der nach Zersetzung der Milchdurch das Lab noch gelöst bleibende Käsestoff, der erst auf Zusatzvon Säure niederfällt. Schübler hatte früher angenommen, dass dieseSubstanz verschieden von Casei'n sei.
Zimmt s. Zimmtrinde.
Zimmt weisser s. Canella alba 2. Aufl. Bd. II, 3,
S. 726.
Zimmtbenziläther, syn. CinnameinBd. II, 3, S. 47).
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(s.
Aufl.
1) Annal. de chim. et de phys. T. XVI, p. 384: Schweigg. Jouru. Bd. XXXII,S. 494.