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Arzneimittel der heutigen Medizin : mit therapeutischen Notizen ; zusammengestellt für praktische Ärzte und Studierende der Medizin
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Olea medicata.

♦Novatophan s. Atophan.

»Noventerol s. Tannin.

*Noviform s. Bismuthum.

*Xovocain s. S. 124.

*Novojodin s. Formaldehyd.

♦Nuclein, *Nucleogen usw. s. Phosphor.

*Odol s. Sallcyl.

Olea medicata, arzneiliche Öle. Zubereitungen, dieArzneistoffe in fetten Ölen gelöst enthalten. Sie werdendurch Mischen, Lösen oder Ausziehen in der Kälte undunter Erwärmen hergestellt.

Die meisten Öle sind bei den Drogen aufgeführt, denen

sie entstammen, z. B. Oleum Cacao bei Cacao, oder bei den

zugesetzten wirksamen Mitteln, z. B. Oleum eamphoratum

bei Camphora.

* Oleum Cadinum s. Pix.

»Oleum Chenopodii s. S. 102.

*01eum eincreum s. S. 185.

*01eum Gaulthcriae s. Gaultheria S. 172.

Oleum Jecoris Aselli, Lebertran. Blaßgelbes Öl ausfrischen Lebern von Kabliau oder Dorsch, sehr leichtemulgierbares und resorbierbares Fett mit geringerem Jod-gehalt, von eigenem Geruch und Geschmack. Vortreff-liches Nährmittel, besonders bei beginnender Tuberkulosejbei Skrofulöse und Rachitis, nicht bei Fieber und Durch-fall und nur in der kühlen Jahreszeit. 1 Eßlöffel Leber-tran = etwa 120—130 Kalorien. 100 g 1,50 M, 200 g2,60 M, 500 g 5,20 M. Handverkauf. Etwas höher sinddie Preise für Ol. jec. aselli aromaticum, ferratum, ferro-jodatum und jodatum.

Innerlich: 1-2 Teelöffel für kleine Kinder, 1-3 Eß-löffel für Erwachsene pro die, am besten rein, nötigenfallsmit Pfefferminzplätzchen vor- und nachher oder in ober-gärigem (sog. einfachem) Bier verrührt, nach dem Essen.»Brausender Lebertran (Helfenberg), auch mit Kreosot,Kreosotal, Eisen, Chinin, Jodeisen, Phosphor, *JodclIa(Lahusen), % und % Flasche.

Emulsio Olci Jecoris Aselli, Lebertranemulsion.Gehalt 50% Lebertran. Lebertran 500, Gummi arab. 5,Tragac. 5, Gelat. alb. 1, Calc. hypophosphor. 5, Aq. Cinn. 100,Benzaldehyd 5 gtt., Sir. spl. 84, Aq. dest. 300. Gelblich-weiß. 100 g 1,30 M, 200 g 2,30 JL Eßlöffelweise.

Diese und andere handelsfertige Lebertranemulsionenbilden den Ersatz für die Scottsche Emulsion.