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Methylenuin caemleum.
teile, von denen Menthol und Formaldehyd verdunsten,Salzsäure im Wasser usw. zurückbleibt.
Äußerlich: zur Einatmung entweder als käufliche♦Formanwatte, die in die Nasenlöcher lose eingeführt wird,oder aus Nasengläsern, die halb mit warmem Wasser gefülltund mit 4—5 Tropfen Forman beschickt werden.
*Mercinol s. S. 185.
*Mercolint, *Mercuralgam s. S. 186.
♦Mcrcurol s. S. 191.
»Mergal s. S. 191.
*Mesotan s. Salicyl.
*Methylatropinbromid s. S. 70.
*Methylchlorid s. S. 33.
*Methylenum caeruleum, Methylenblau (Merck undHöchst). Teerfarbstoff, bläuliche Kristalle, löslich inetwa 50 Teilen Wasser. Als schmerzstillendes und bak-terienwidriges Mittel empfohlen. 1 g 15 ^, 10 g 1,20 M.Färbt den Harn grünlich, größere Gaben können Dysuriebewirken.
Innerlich: 0,1 mehrmals tägl., bis 1,0 pro die, zurVerhinderung der Blasenreizung mit Pulv. nuc. moschataeana, in Oblaten, bei Malaria; Methylenblau wirkt auf dieerwachsenen Parasiten und die Halbmonde im Blut derMalariakranken, Chinin auf die Jugendformen der Parasiten,bei akuter und subakuter parenchymatöser Nephritis, beiHysterie, bei chronischem Kopfschmerz, bei Ischias undanderen hartnäckigen Neuralgien, bei Neuritis und Rheu-matismus.
Äußerlich: 0,2%ige Lösung, davon 15—20 Tropfenbei chronischer Otorrhöe lauwarm in den Gehörgang ge-träufelt, vermindert Eiterung und Geruch; zu subkonjunk-tivalen Einspritzungen bei infektiösen Ophthalmien und zuNasenausspülungen bei Ozäna; als Pulver rein aufgestreutbei ulzeröser Stomatitis, bei zerfallenden Krebsgeschwürenu. dgh
Bp. Methylen, caerul. medic. Hoechst 0,1Pulv. Nuc. moschat. 0,1MFPulv. D. ad caps. gelat. tal. dos. X.S. 4—5 Kapseln tägl., in einstund. Zwischen-
* Argochrom (Merck), Methylenblaunitrat-Silbernitrat-verbindung mit 20% Ag. Braunes, in Wasser mit blauerFarbe sich lösendes Pulver. Gegen septische Infektionen(Puerperalfieber usw.), Gelenkrheumatismus, Malaria. Sub-kutan (0,02—0,04) oder besser intravenös 0,1—0,2 : 20,0