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Neu-entdeckte Heimligkeiten des Frauenzimmers : bestehend in 3 Theilen, wovon der erste eine vollkommene Beschreibung von Erzeugung der Menschen, sambt der Natur, Schönheit, Eigenschafft, Gebrechen und Zufällen. 2. Auserlesene curieuse erörterte medicinische und physicalische Fragen, sambt den neuesten Observationibus. 3. Von der Diaet, rechtem Gebrauch der Speise und Tranck
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Spiegel, wie man sie nutzen kan. s r f

Augen bleiben beysammen, und weilen im nerdaraus dem Gehirn neue hervorkommen, so werdensie je mehr und mebr gestarcket und erquicket.

Was aber die Ursach sey, daß man sich in de-nen Spiegeln sehen kan, so man gegen überstehet,davon sind die Gelehrten unterschiedlicher Mey-nung. Etliche meynen, es sey in dem Spiegel un-ser Ebenbild, das ist, daß der Spiegel eine gleicheGestalt unsers Leibes bilde. Andere Messen hin-gegen, daß unserEbcndild nicht in dei. Spiegelnsey, sondern es prallen die Strahlen wieder zurück,von einem harten durpore, und damit sie nichtdurch denSpiegel fallen mögen,so wird er am hin-tersten Orte mit Spicgel-Folw überzogen, daß ereinen Wiederschein geben muß, dahero wir uns inden, Spiegel stM sehen, daß durch den Wie-derschein dieGesickts-Strahlen wieder gerade aufuns zugerichtet werden, welche in unser« Auaendas Ebenbild bilden. "

Aus eben dieser Ursache sehen wir uns m demSpiegel auch, allein vorwärts, nicht hinterwärts,daß die Strahlen des Gesichts allein auf dasvorder Theil den Wiederschein geben; Derowe-geu werden unsere Ebenbilder, und alles, was wirsehen in denen Spiegeln, idrmiret, daß also durchdenselben des Gesichts Strahlen wiederprallen,oder einen Wiederschein geben, und in dem Wie-derschein man sich selbst anstehet und abgemäh-ter amchauct; Denn wir sehen nicht durch dmSpiegel, und das Ebenbild wird nicht in demSpiegel gebildet, sondern in den Augen, oderdurch die Augen, jedoch lM der Spiegel darzuKk» daß,

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