Cap.XXXVil. Von geräucherten und«. 513
dem nur eine Senn-Ader, viel weicher, als irgendeinKnorpel,durch welchen sie sich so behende bewe-gen, einkrummen, einziehen, ausstrecken, hüpffenundHringen können. Sie kriechen fast fort wiedie Schlangen, und ihre meiste Lebens-Krafft ha-ben sie im Schwantzc. Die Niederlander nennensicPricken,darum,daß sie mit itpem spitzigenMau-le an dieSchiffen nahe, und dieMenschen hart an-fallen und etwas hefftig beissen und stechen, undgleichsam mit Gewalt zu einem einbrechen.
Dieser Fisch, wenn er zuvor geräuchert und ab-gedorret »st, w,e man Heringe, Lachs, Schinckenund dergleichen räuchert, so bleibet er lange gut'Wenn man nun diesen Fisch mit einem Licht an-'zundet,so leuchtet er wie eineFackel, daß man über-all davon sehe« kau.
Diesesgeschicht nun aus keiner andern Ursach,als daß diese Fische durch und durch sehr fett sind,wie man dann stehet, wenn sie auf dem Roste ce-bralen werden, daß sie sich schnell entzünden, wie«el, und lichte Flammen brennen, weswegen siedenn auch, nachdem sie geräuchert, wie ein Wtbrennen, worzu denn auch die Senn-Ader HMwelche gleichsam als ein Dacht, vomHauptd'irchden gantzen Nucken, bis zum Schwantze gehet,daran sich dle Flamme erhalt. " "
Es ist aber, solche auszudörren, die beste Zeit imAnsänge des Frühlings, im Merh und April, auchlm angehenden Herbst, denn da sind sie viel fetteralszurandernIahres-Zeit. '
Das XXXVI ll. Capitel.
Von denen Spiegeln, wie man sich darin-
l