soz Cap. XX XV. Von dem Ey,
traurig einher gehen, so ist allein der Hahn dar-nach viel freudiger und krehet.
Wen nun der Hahn zum höchsten Aller kömt,welches etliche im 7ten, etliche lm Zten, oder auffslängste im ,4«« Jahr des Alters geschlcht, nach-dem einer stärcker oder schwacher von Natur ist«oder auch/nachdem er viel oder wenig mit Hü-nern zu thun gehabt,aledenn leget er selbst ein Ey,lm hetssesten Somer, in denHundes,Tagen,wel»ches ohne ZwMel bey ihm aus einem verdorbe-nen und verhaltenen Saamen, oder anderer bö-sen Feuchtigkeit zusammen geronnen» gezelyet, mGelialt wie emHüner Ey, nun etwasrunder.biß-wellen gelb, bißwellen blaullch, offi sprenckllcht,daraus der Basillsck herkommen soll; ein glfftlgesThler, anderthalb Schuh groß, mit drevenSpi'hen an der Stirn, dreyectlcht, wie gekrönet, vomLeibe gerade, mit glimmenden Augen, mit wel-chen er durch anschauen lödlek
Auffwas Art und Weise nun ein Hahn in sei-nem letzten Aller einEy empfahe,lege und aufdenneunzehenden Tag ausbrüte, ist wohl wert!) einergenauen Nachforschung. Man hält dafür, daß eswegen einer bösen faulen Feuchtigkeit entstehe,welche sich m semem Leibe gesammlet, und wegenHitze des Hahnes, der die Feuchtigkeit mit einerSchalen bildet, absonderlich wenn er auffhöretsich mtt henHüuern zu paaren.Auffdiese Art wirdaus dem verhaltenen Saamen desto mehr böseFeuchtigkeit gesammlet, und dieselbe desto eher inem Eogebildet<welches, wen es vomHahne selbst,oder von einem andern gifftlgenT hier« ausgebrü-tet