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Neu-entdeckte Heimligkeiten des Frauenzimmers : bestehend in 3 Theilen, wovon der erste eine vollkommene Beschreibung von Erzeugung der Menschen, sambt der Natur, Schönheit, Eigenschafft, Gebrechen und Zufällen. 2. Auserlesene curieuse erörterte medicinische und physicalische Fragen, sambt den neuesten Observationibus. 3. Von der Diaet, rechtem Gebrauch der Speise und Tranck
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472 Cap. XXVI. Kinder Belustigung.

den ersten drey Tagen ungesund/ weil sie in demLeibe zusammen rinnet und dicke wird, Verstopf'fungen in den Adern und geronnen Geblüt ma-chet, welches die andere Speise nicht thut. Je-doch so Mheiletdasgeronnene Geblüt, und des-sen Dicke, Kümmel, Meerzwtebel-Eßlg, Angell-ca,Melsterwurtzel und dergleichen. So ist auchdie Milch m denen Masern tei nes weges gutund gesund, ob es gleich etliche Weiber davorhalten, daß sie austreiben solle; Indem sie inge-mein in allen Fiebern schädlich ist, schnell faulet,und eine giffttge Art an sich mmmet.

DasH^/.Capitel.

Warum die kleinen Kinder an schönenDingen sich belustigen, hingegen vor altenWeibern entsetzen.IHOn Natur ist zwar allen Menschen angeboh-^ren, daß sie, was schön uud freundlich lfi, lie-ben; DiejungenKinder aber sind vorwitziger uudbegieriger, sie seyen gerne Feuer, Fackeln, Lichtund was da brennet und leuchtet, oder freundlichredet,und boren gerne, wo man lich lustig machet.Daher es denn kommt/daß sie von keinemD'Ngeeher können qeschweiget werden, als durchs Sin-gen, oder wenn man ihnen ein brennend Licht vordie Augen halt. Hingegen so entsetzen sie sichimfinstern allem zu liegen, und fürchten sich für allengreulichen Dingen. Man sieh« aus der Erfah-rung, daß die Kinder immer schreyen, wenn sie al-le verruntzelle Weiber zu genommen, oderauffdenSchooß legen wollen; Hingegen so suchet

man,