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472 Cap. XXVI. Kinder Belustigung.
den ersten drey Tagen ungesund/ weil sie in demLeibe zusammen rinnet und dicke wird, Verstopf'fungen in den Adern und geronnen Geblüt ma-chet, welches die andere Speise nicht thut. Je-doch so Mheiletdasgeronnene Geblüt, und des-sen Dicke, Kümmel, Meerzwtebel-Eßlg, Angell-ca,Melsterwurtzel und dergleichen. So ist auchdie Milch m denen Masern tei nes weges gutund gesund, ob es gleich etliche Weiber davorhalten, daß sie austreiben solle; Indem sie inge-mein in allen Fiebern schädlich ist, schnell faulet,und eine giffttge Art an sich mmmet.
DasH^/.Capitel.
Warum die kleinen Kinder an schönenDingen sich belustigen, hingegen vor altenWeibern entsetzen.IHOn Natur ist zwar allen Menschen angeboh-^ren, daß sie, was schön uud freundlich lfi, lie-ben; DiejungenKinder aber sind vorwitziger uudbegieriger, sie seyen gerne Feuer, Fackeln, Lichtund was da brennet und leuchtet, oder freundlichredet,und boren gerne, wo man lich lustig machet.Daher es denn kommt/daß sie von keinemD'Ngeeher können qeschweiget werden, als durchs Sin-gen, oder wenn man ihnen ein brennend Licht vordie Augen halt. Hingegen so entsetzen sie sichimfinstern allem zu liegen, und fürchten sich für allengreulichen Dingen. Man sieh« aus der Erfah-rung, daß die Kinder immer schreyen, wenn sie al-le verruntzelle Weiber zu genommen, oderauffdenSchooß legen wollen; Hingegen so suchet
man,