essen, ob es gesund.
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Winter, und die kalte Landes-Art, erfordern mehrNahrung des Leibes, daß man mehr essen, und öss-ters Speise zu sich nehmen müsse, damit nicht dieinnerliche Hitze, die bei) denen jungen Leuten grös-ser, denn sonsten ist, den Leid selbst verzehret, wennsie nicht Speise zu verzehren hat. Die altenLeute aber können langer nüchtern bleiben,daß siekeinen Hunger fühlen; Aber doch wegen ihrer ab-genommenenKraffte,soll man sie immerdar erqui-cken und zu vermehren suchen, aber auf einmahldesto weniger.
Darum ist das Frühstücken denen Alten gut,und allen Leuten die still sitzen, als die da schreiben,lwckren, oder sonst in öffentlichen Aemtern sitzenund Sachen zu verhören haben, gut und gesund,nur daß der Magen dadurch nicht beschweret wer-de. Davor aber soll man sich hüten, daß zumFrüh«stück kein Wein gemmcken werde, weil er frühder Natur sehr zuwider ist, und das Haupt be-schweret,dieGedancken verunruhiget und vielFlüs-segiebt. Wenn manM etwasgegessenhat,magman wol ein wenig Bier, oder mit Wasser ciiiuir-tenWein trincken;Dcnn dieNaturkan srühMor-gens wenig leiden, und will nur, daß derMagen et-was zu arbeiten habe,mitWenigem erquicket seyn.
Diejenigen, welche bis zur Mittags Mahlzeitfasten, offt denHunger übergehen,und alle Lust zurSpeise verliehren,weil die natürlicheWarme ent-weder verlischet oder matt wird; Der Magenauch, und alle Milch, Adern verschrumpjftn undsich zuschließen, daß die Speise beu der Mahlzeitdarnach stecken bleibet.
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